2018 in Woodstock gegründet, kann das Garagen-Rock-Trio in Jason Momoa einen prominenten Unterstützer vorweisen. So hat der Star aus ‘Aquaman’, ‘Dune’ und diesem Minecraft-Film die Band aus der selbst gewählten, vom Musik-Business desillusionierten Versenkung zurückgeholt, indem er ihr neues Album bezuschusst hat. Mit so einem Mäzen im Rücken macht der Dreier, der auch auf Debbie Harry, Henry Rollins und Iggy Pop als Fürsprecher zählen kann, auf NEW SELF seinem angestauten Frust in acht kompromisslosen Songs Luft. Während der Bass bollert und das Schlagzeug akzentuiert swingt, sprechsingt sich Sängerin und Gitarristin Sam Quartin durch die Stücke und evoziert dabei im Titel-Track sogar die hypothetische Liaison der Beastie Boys mit Rage Against The Machine. Wobei es dann auch nicht weiter verwundert, dass (der episch angelegte) Fastfünfminüter ‘All I Got’ wie die Garagen Rock-Version von Garbage mit Punk-Infusion plus Grandmaster Flash-Vibes daherkommt. Was den Blick in die nähere Zukunft angeht, gestaltet sich diese wohl weiterhin rosig: Für sein kommendes Soloalbum hat Jon Spencer die Rhythmussektion der Bobby Lees als Begleit-Band verpflichtet.
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