Toggle menu

Metal Hammer

Search

The Gates Of Slumber THE GATES OF SLUMBER

Doom Metal  , Svart/Membran (6 Songs / VÖ: 29.11.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Befürworter eines traditionell trübsalbeladenen Doom-Verständnisses dürfen – würden sie dies denn jemals tun – frohlocken: The Gates Of Slumber melden sich nach geschlagenen 13 Jahren mit ihrem Band-betitelten neuen Studioalbum zurück. Das Trio aus dem amerikanischen Indiana serviert auf seiner sechsten Veröffent­lichung sechs schwarze wie starke Schlepper, die sich hervorragend als herbst-winterlicher Soundtrack für Thronsitzungsabende im hauseigenen Turmzimmer eignen. Thematisieren Hiobsbotschaftshymnen wie ‘We Are Perdition’ oder ‘At Dawn’ gekonnt die schicksalhafte Unausweichlichkeit des menschlichen Verderbens, berufen sich Gates Of Slumber dabei musikalisch nicht allein auf die Altvorderen aus Birmingham, sondern bringen neben dem Kniefall vor der urbritischen Verdammnis auch Elemente direkter und indirekter amerikanischer Nachfolger wie etwa Trouble oder Saint Vitus ein.

Ähnlich wie Grand Magus, deren Band-Karriere ebenfalls Mitte/Ende der Neunziger begann, verstehen sich The Gates Of Slumber darauf, ihre Doom-Wurzeln mit ein paar Classic Metal-Charakteristika zu vermengen, was in einem Song wie dem flotteren ‘Full Moon Fever’ durchbricht. So bieten weder der herrliche Bollerbass von Steve Janiak, die dramatischen Drums von Chuck Brown noch die Riff- und Gesangskompetenz von Karl Simon neben der prallen Produktion und dem sorgfältigen Songwriting irgendwelche Angriffsflächen, was THE GATES OF SLUMBER kurzum zur klassischen Doom-Empfehlung des Monats macht.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Dogma: Nächstes Ex-Mitglied geht ins Detail

Die Situation um Dogma spitzt sich immer weiter zu. Einem Rosenkrieg gleich kommen immer neue Details ans Licht, die ein mutmaßliches System, das Musikerinnen missbraucht und manipuliert, enthüllen. Alles begann mit dem Ausstieg von Sängerin Grace Jane Pasturini aka Lilith sowie den beiden Gitarristinnen Amber Maldonado alias Lamia und Patri Grief aka Rusalka. Grief ging tiefer darauf ein, warum sie die Band verlassen hatte, und erzählte weitere besorgniserregende Anekdoten. Dann gab es Unterstützung von Sängerin Kim Jennett, die der Band wegen der unlauteren Verträge nie beitrat. Euphorie Nun meldet sich Amber Maldonado zu Wort. Auch laut ihren Worten habe das…
Weiterlesen
Zur Startseite