Toggle menu

Metal Hammer

Search

The Magpie Salute THE MAGPIE SALUTE

Retro Rock, Eagle Rock/Universal (10 Songs / VÖ: 09.06.)

6/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Jüngsten Aussagen von Rich Robinson zufolge stehen die Aussichten auf eine musikalische Aussöhnung mit seinem Bruder Chris und damit eine abermalige The Black Crowes-Reunion denkbar schlecht. Ein guter Grund dafür dürfte sein, dass sich Robinson zusammen mit Marc Ford, der einst die Klassiker THE SOUTHERN HARMONY AND MIUSICAL COMPANION (1992) und AMORICA (1994) sechssaitig mitveredelte, sowie einigen anderen alten Crowes-Kollegen in The Magpie Salute ein kuscheliges neues Band-Nest eingerichtet hat.

Dass deren erste Veröffentlichung ein vor kleinem Auditorium in Woodstock eingespieltes Live-Album ist, passt perfekt zum Hippie-Jam-Band-Verständnis der zehnköpfigen Truppe. Die Art und Weise, wie sich dieses Ensemble Crowes-Kleinode oder dem überwiegenden Cover-Material von den Faces (‘Glad And Sorry’) bis zu Pink Floyd (‘Fearless’) annimmt, ist ein Paradebeispiel für quasi-spirituelles, organisches und orgastisches Muckertum. Song- und nicht selbstverliebt zelebrieren The Magpie Salute die Kraft des Groove, den Freigeist der Improvisation und die harmonische Schönheit tänzelnder Töne mit einem stilistischen Ausdruck, der von klassischem Rock über Blues, Soul und Funk bis hin zu Reggae reicht.

Robinsons und Fords Gitarren glucken glückselig, Zusatzsänger John Hogg singt sich die Seele aus dem Leib, und der nach diesen Aufnahmen leider verstorbene Crowes-Keyboarder Eddie Harsch setzt sich selbst in unmittelbarer Nähe eines Billy Powell ein letztes Denkmal. Pure musikalische Magie.

teilen
mailen
teilen
Europe: 40 Jahre THE FINAL COUNTDOWN

Als Europe am 26. Mai 1986 ihr drittes Album THE FINAL COUNTDOWN veröffentlichten, ahnte niemand, dass diese Platte nicht nur die Karriere der Band, sondern gleich die gesamte Pop-Kultur prägen würde. Vier Jahrzehnte später ist der Titel-Song immer noch ein globaler Rausschmeißer, ein Meme‑Motor, ein Stadion‑Soundtrack und ein Stück Musikgeschichte, das sich weigert, in Würde zu altern. Doch das Album ist weit mehr als sein ikonisches Intro - auch wenn dieses Intro natürlich erst mal augenscheinlich alles in den Schatten stellt. Ein Album zwischen vier Studios und einem empfindlichen Magen Die Aufnahmen fanden in Zürich, Stockholm, Atlanta und Berkeley statt.…
Weiterlesen
Zur Startseite