The Mercury Riots IN SOLSTICE

Rock, Foxtrot/Bertus/The Orchard (19 Songs / VÖ: 21.6.)

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Anscheinend sind The Mercury Riots eine Art Supergroup aus Mitgliedern von Bands, von denen hierzulande keine Menschenseele je gehört hat. Scheint eher so ein Los Angeles-Lokalding zu sein. Passt auch musikalisch perfekt, denn dort werden sie mit ihrem radio­tauglichen Boogie-Rock sicher gut ankommen. IN SOLSTICE ist nämlich so sackwarme Gute-Laune-Musik, dass man glatt einen Sonnenbrand beim Zuhören bekommt. Also heißt es schön brav mit hohem Lichtschutz­faktor eincremen – was dekodiert in diesem Fall heißen soll, dass man besser die Ansprüche etwas runterschraubt und das Beste aus diesem klischeeüberladenen Stück Rock’n’Roll rausholt. Denn die tres hombres aus Kalifornien überschlagen sich fast mit eingängigen Hooks aus dem eingestaubten und Whiskey-getränkten Buch des heiligen Rock. Vom mit Discobeat unterlegten Tanzhallenfeger ‘Be Yours’ bis zum bretternden Riff-Biest ‘Light It Up’, welches fast ausschließlich aus Refrain besteht, ist eigentlich alles mit dabei.

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Auch eine stimmungsvolle, uramerikanisch klingende Mitmachnummer namens ‘Save Me A Drink’ ist am Start. Aber auch die etwas komplexere, auf Led Zeppelin gepolte Nummer ‘Nobody Knows’ reiht sich ein in die Liste der Songs, die einem irgendwie bekannt vorkommen, aber am Ende einfach Spaß machen. The Mercury Riots sind zwar (noch) keine richtige Supertruppe, aber das Zeug dazu haben sie. Vielleicht etwas origineller werden, dann wird das noch was!

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