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The Offering SEEING THE ELEPHANT

Modern Metal, Century Media/Sony (10 Songs / VÖ: 4.11.)

5/ 7
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Jetzt drehen The Offering richtig auf. Oder durch. Schon das Debüt HOME (2019) bot überraschende Wendungen in Serie, aber SEEING THE ELEPHANT setzt dem Ganzen vorerst die Krone auf – und zwar schon im ersten Lied ‘W.A.S.P.’. Beginnend mit einem turbulenten Einstieg, bei dem man sich fragt, ob die Band während der Songwriting-Phase zu oft ‘The Heretic Anthem’ (Slipknot scheinen allgemein eine große Inspirationsquelle zu sein) lauschte, entwickelt sich das Lied innerhalb von siebeneinhalb Minuten in eine salbungsvolle System Of A Down-Richtung (die oft eingeschlagen wird), bevor das ganze Gebilde irgendwo in Progressive Metal-Sphären verglüht.

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Das Quartett interpretiert Modern Metal um Welten kreativer (man könnte auch sagen: wilder und chaotischer) als der Großteil der Genre-Kollegen. Wer feiste Riffs und hohe Musikalität sucht, wird hier definitiv fündig. Man braucht aber starke Nerven – geschenkt wird einem auf SEEING THE ELEPHANT gar nichts. Manche Ecken und Kanten könnten noch ein wenig Politur vertragen, einiges wirkt überfrachtet, aber dafür wird man mit der vielleicht spannendsten (und enthemmtesten) Veröffentlichung dieses Monats belohnt.

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