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The Ruins Of Beverast EXUVIA

Doom Metal, Ván/Soulfood (6 Songs / VÖ: 5.5.)

6/ 7
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Verkommen. Verstörend. Verspult. The Ruins Of Beverast sind vieles. Aber keine Stangenware. Auf EXUVIA zeigt Alleinherrscher Alexander von Meilenwald (ex-Nagelfar), was er seit der Initiation seines ganz persönlichen Todesfluchs 2003 alles gelernt hat. Als stünde der Schlafgott Hypnos selbst am Bass, schickt von Meilenwald seine im endlosen Nichts des Kosmos’ auseinanderfasernde Armada in die Schlacht, ein vielgestaltiges Schattenwesen aus einem tiefen Abgrund.

Black-, Death- oder Doom Metal sind hier weniger Lebens­einstellungen sondern vielmehr Mittel zum Zweck, eine lebensfeindliche, leblose, von Fäulnis zersetzte Kathedrale zu erschaffen, in welcher der einsame Despot sitzt und seine persönliche Apokalyptik in die Welt raunt. The Ruins Of Beverast greifen auf EXUVIA die beschwörende Aura der frühen Secrets Of The Moon auf, führen sie aber in extremum und ad absurdum, indem von Meilenwald seinem unheil­bringenden und herabziehenden Soundcocktail jede Menge beunruhigende Samples, Synthies und Sounds einhaucht.

Ein Pestodem aus insektoidem Krabbeln, trance-artigem Stammesgesang, außer­irdischem Geheul, elegisch verhallenden Unterweltchören und viel flächiger Leere. Dazu noch die Monotonie als unbedingtes Stilmittel und eine ernsthafte Tragik, die gerne mal an Ahab erinnert. Allein: ­EXUVIA ist viel sakraler, garstiger und unberechenbarer. Wie ‘Der Exorzist’ als extremes Metal-Album.

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Haken trennen sich von Gitarrist und Bassist

Die britischen Progressive-Metaller Haken haben überraschend die Trennung von Charlie Griffiths (Gitarre) und Conner Green (Bass) bekannt gegeben. Die Band offenbarte den Personalwechsel in einem kurzen Statement auf Social Media. Zudem kündigte sie neue Musik für dieses Jahr an. Traurige Neuigkeit Haken informieren: "Mit schweren Herzen geben wir bekannt, dass Charlie Griffiths und Conner Green Haken verlassen müssen. Wir sind unglaublich dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam damit verbracht haben, Musik zu machen, die Welt zu bereisen und Dinge zu erreichen, von denen wir dachten, sie seien unmöglich.  Sowohl Charlie als auch Conner sind als Musiker und Individuen unersetzlich…
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