Toggle menu

Metal Hammer

Search
METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

The Sorrow Misery Escape

Metalcore, Napalm/Universal 11 Songs / 46:02 Min. / 26.10.2012

5.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: The Sorrow

Der fleißige Konzertgänger weiß längst: The Sorrow sind eine Live-Macht. Die Österreicher konnten allerdings trotz gelungener Alben ihre Energie noch nie hundertprozentig im Studio einfangen. MISERY ESCAPE holt dies nun endlich mit tonnenschwerer Schlagzeuggewalt, messerscharfen Riffs und vorbildlich präsenten Bassläufen nach.

Doch nicht nur klanglich demonstrieren die Vorarlberger Wachstum. Den Ruf als „Killswitch Engage-Alternative“ werden die Metalcoreler wohl nicht mehr ablegen (wollen), aber zwischen geschrienen Aggro-Strophen, Klargesang-Refrains und Dutkiewicz-Quietschereien sticht auf Album vier vermehrt Abwechslung hervor: Finstere Synthetik beschwört in dem melodisch-treibenden Treffer ‘Burial’ die Apokalypse, Die Toten Hosen-würdige Chöre formen ‘My Oblivion’ zur Live-Granate, ‘A Reason’ gemahnt phasenweise an Linkin Park mit Eiern, Gniedel-Leads und eine Akustische hüllen ‘Buried In The Deep’ trotz aller Härte in Melancholie.

‘A Thin Red Line’ umweht im Mittelteil gar Neurosis-Flair, das kriechende ‘Lost Chapters’ einen Hauch Sludge. Passend zu den instrumentalen Variationen liefert Mathias Schlegel seine bisher beste Gesangsleistung ab. Lediglich einige Schwachstellen wie ‘Follow The Lights’ und das poppige, nach Autotuning müffelnde ‘Dead Home’ sorgen für Abzüge in der B-Note.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

„Control“ von Remedy im Test: Der totale Kontrollverlust

„Control“ macht jede Menge Spaß, leistet sich aber auch Gameplay-Schwächen. Trotzdem können wir es empfehlen. Lest hier unseren Test.

teilen
twittern
mailen
teilen
Slayer: Die erfolgreichsten Songs der Thrash-Legenden

Mit ihren Alben schafften es Slayer immer wieder auf gute Positionen in den Charts. Ihr finales Album REPENTLESS erreichte in Deutschland sogar den ersten Platz der Albumcharts, in den USA konnte der Longplayer immerhin auf den vierten Platte der Billboard-Charts klimmen. Dass Tom Araya, Kerry King und Co. mit ihren Single-Auskopplungen nie in die oberen Ränge der Singlecharts kamen, überrascht hingegen nicht wirklich. Schließlich sind Slayer definitiv nicht die typische Single-Band, außerdem funktionieren die Single-Charts nach etwas anderen Gesetzen als die Albumcharts. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die erfolgreichsten Songs von Slayer – dabei inkludieren wir auch Songs, die aus…
Weiterlesen
Zur Startseite