Toggle menu

Metal Hammer

Search

The Ugly SLAVES TO THE DECAY Review

teilen
mailen
teilen
von

Irgendwie will man dieser 2004 gegründeten Band nicht wirklich eine große Zukunft prophezeien. Zwar erfüllen sie das Pflichtprogramm nahezu makellos, aber in der Kür hapert es noch gewaltig. Eigene Identität oder Wiedererkennungswert? Fehlanzeige.

Stattdessen ziehen The Ugly ihre Bahnen genau in den Kreisen, die schon von etlichen Vorgängern in den frostigen schwedischen Boden gekratzt wurden. Dabei bevorzugen sie vor allem drei Geschwindigkeiten: recht flott, noch etwas schneller und „da geht doch noch etwas mehr“.

Dennoch verkommen sie nicht zur simplen Knüppelei – dafür sorgt das tighte und sauber umgesetzte Songwriting ebenso wie die punktgenau platzierten Verschnaufpausen für die Hörer oder die dezente Melodik.

Demnach ist SLAVES TO THE DECAY letztendlich recht gelungenes Ohrenfutter für Fans von Black Metal der eher neueren Schule mit einigen Thrash- und Death Metal-Seitensprüngen. Grundsolide, aber letztendlich so exotisch oder eigen, wie wenn man die ollen Nudeln mit Tomatensoße nun Pasta Napoli nennt – schmeckt deshalb auch nicht anders…

Diana Glöckner

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Patria :: MAGNA ADVERSIA

Hetroertzen :: UPRISING OF THE FALLEN

Helheim :: LANDAWARIJAR


ÄHNLICHE ARTIKEL

Venom kündigen neues Studioalbum an

Mit INTO OBLIVION veröffentlichen Venom schon bald ein neues Studioalbum. Eine erste Single ist bereits zu hören.

Die besten Black Metal-Alben 2024

Den kompletten ultimativen Jahresrockblick gibt es brandheiß und druckfrisch in der aktuellen METAL HAMMER-Januarausgabe!

Jeff "Mantas" Dunn steigt bei Venom Inc. aus

Bei Venom Inc. steigt nun das letzte Venom-Originalmitglied aus. Gitarrist Jeff "Mantas" Dunn legt aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen sämtliche Aktivitäten in der Band nieder.

teilen
mailen
teilen
FEAR OF THE DARK: Track By Track des Iron Maiden-Meisterwerks

FEAR OF THE DARK (11.05.1992) ist ein bemerkenswertes Album in der an Meilensteinen nicht armen Diskografie von IRON MAIDEN. Auf der einen Seite produziert es einen der stimmgewaltigsten Metal-Klassiker aller Zeiten. Auf der anderen Seite wird es bereits zur Zeit seiner Veröffentlichung kontrovers diskutiert und läutet als negativen Höhepunkt den überraschenden Abschied von Sänger Bruce Dickinson ein. ‘Be Quick Or Be Dead’ Für Iron Maiden-Verhältnisse ein fast schon überfall­artiger Einstieg. Nicht nur, was Riffs und Rhythmen betrifft, sondern auch bezüglich des hohen Schreis von Bruce Dickinson. ‘Be Quick Or Be Dead’ besitzt einen vergleichsweise rüden und ruppigen Stil. Thematisch setzt…
Weiterlesen
Zur Startseite