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The Veer Union REINVENTION

Alternative Metal, Arising Empire/Edel (10 Songs / VÖ: 20.2.)

4/ 7
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Dass sich The Veer Union musikalisch stetig weiterentwickeln, haben sie in den letzten zwanzig Jahren eindrucksvoll bewiesen: Vergleicht man ihr neuestes Werk mit ihrem Debüt TIME TO BREAK THE SPELL, fällt es schwer zu glauben, dass es sich hierbei um ein und die­selbe Band handelt. Waren die Alben der Anfangszeit eher im Alternative Rock mit Grunge-Einflüssen ver­ortet, surfen die Kanadier mit ihrem ­neuesten Album – das passenderweise ­REINVENTION heißt – auf der Erfolgswelle des modernen Metalcore und erfinden sich damit neu. Was sich in den letzten Alben seit DECADE bereits anbahnte, findet auf REINVENTION seine Vollendung: The Veer Union klingen moderner und aggressiver denn je. In einem dichten Sound-­Teppich aus stakkatoartigen Gitarren und elektronischen Elementen ist die prägnante raue Stimme von Sänger Crispin Earl eingewoben, die mit gewohnt emotionalen Gesangsmelodien den Wiedererkennungswert der Band sichert. Neu sind die harten Breakdowns und brachialen Screams des Bassisten Glen Clarke, die den Songs eine frische Komponente verleihen. Die zehn Tracks hören sich insgesamt gut weg und bieten einige eingängige melodische Hooks. Besonders hängen bleiben der hymnische Opener ‘My Empire’ sowie die Single-Auskopplung ‘Sunk Your Teeth’, welche sich mit einem sanften Pianointro und einem poppigen Refrain im Ohr festsetzt. Trotz Ohrwurmpotenzial dürfte der neue Sound die Gemüter von Fans der frühen Alben spalten.

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Lovecraft trifft Doom trifft Comic-Kunst – Premiere in Berlin

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