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Blaze Blaze

Heavy Metal, High Roller/Soulfood 11 Songs / 47:25 Min. / 02.04.2012

5/ 7
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Foto: Soulfood

Seit in den Siebzigern jede halbwegs selbstbewusste Band die euphorischen Reaktionen ihrer japanischen Fans live mitschneiden ließ, gilt Japan als das goldene Land für harte Rocker. Doch bis auf wenige eigene Kapellen wie Loudness blieb Japan statt der Rolle der Musiknation nur der Part der gern besuchten Spielstätte. Das werden Blaze zwar nicht grundlegend ändern, jedoch bringt ihr Debüt diese glorreichen Zeiten zurück.

Das junge Quartett aus Osaka spielt sehr traditionellen Heavy Metal europäischer Ausprägung und liegt stilistisch zwischen der frühen NWOBHM und den Scorpions (bevor in Hannover die Föhnwelle als Pflichtfrisur eingeführt wurde). Der Sound ist simpel, Bass und Gitarren laufen klar getrennt, die Becken scheppern bei jedem Schlag herrlich nach, und die filigranen Soli können sich hören lassen. Und obwohl englisch gesungen wird, erinnert der knuffige Akzent seltsamerweise an frühe Hard Rock-Kapellen aus Russland oder Ungarn. Traditionalisten und Exotensammler finden mit dem Blaze-Debüt einen altmodischen und mit viel Feuer dargereichten Riff-Cocktail. Dieser ist zwar nicht originell, dennoch uneingeschränkt unterhaltsam, und wirkt wie ein Rückblick auf die Zeit, als Kassetten ein Vermögen kosteten, Trivium noch Tretroller fuhren und nicht Chuck Norris, sondern MacGyver für die Rettung der Welt zuständig war.

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Plattenteller mit Randy Blythe

Welche war die erste Platte, die du gekauft/bekommen hast? Entweder Men At Work mit BUSINESS AS ­USUAL, oder Van Halens 1984. Mein liebster Song auf Ersterer ist ‘Down By The Sea’. Welches ist das neueste Album in deiner Sammlung? Run The Jewels. Ich habe gleich beide ihrer Alben gekauft. Welche Platte hat dein Leben verändert? Sex Pistols mit NEVER MIND THE BOLLOCKS. Als ich es zum ersten Mal hörte, wurde mir klar, dass es mehr gibt als nur diesen Radio-Mädchen-trifft-Jungen-Scheißdreck. Alle großen Lovesongs sind schon in den Sechzigern auf Motown erschienen, warum also noch neue schreiben? Pop-Musik ist Müll. Bis…
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