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Thy Art Is Murder HUMAN TARGET

Death Metal, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 26.7.)

6/ 7
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Was ist übrig geblieben vom sogenannten Deathcore-Hype? Nicht viel, denn die meisten Bands des Genres sind entweder wieder in der Versenkung verschwunden oder haben ihren Sound erweitert und weiterentwickelt – sei es in Richtung Progressive wie Born Of Osiris, Identitätskrise wie Suicide Silence oder einfach Death Metal wie ­Whitechapel, Carnifex oder eben auch Thy Art Is Murder. Die Australier haben sich nicht nur mit ebenso kontinuierlichem wie energischem Touren in die Herzen der Fans gespielt, sondern auch regelmäßig mit guten Veröffentlichungen. Und so liefert auch HUMAN TARGET wieder genau die bekannte Mischung aus Geknüppel, tonnenschweren Grooves und Breakdowns, über denen das wütende Organ von CJ McMahon thront, der gerne und markerschütternd ins Break growlt – und dem seine Pause zwischen HOLY WAR und DEAR DESOLATION hörbar geholfen hat.

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Wütender denn je schreit er sich durch den Titel-Song oder das mächtige ‘ Death Squad Anthem’. Asozial rohen Hardcore-Mosh als Kontrapunkt zu den dystopischen Gitarrenlinien gibt es in ‘Welcome Oblivion’ zu entdecken – die Australier werden auch mit HUMAN TARGET ihren Siegeszug fortsetzen. Von wegen Abnutzungserscheinungen: Als hätten sie sonst nichts zu tun, schreiben Thy Art Is Murder mal eben ein weiteres Hammeralbum. HUMAN TARGET geht wie eine Adrenalinspritze direkt ins Herz!

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