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Unblessed Divine PORTAL TO DARKNESS

Death Metal, Massacre/Soulfood (8 Songs / VÖ: 18.8.)

5/ 7
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Freunde des Death Metal der Neunziger Jahre aufgepasst: Unblessed Divine haben mal eben ein überraschend gutes Debüt hingelegt. 2020 gegründet, erschien bereits im selben Jahr ein erstes Lebenszeichen in Form der EP THE COMING DARKNESS, welche nur Szene-Insidern bekannt sein dürfte. Ganz unbedarft sind Unblessed Divine allerdings nicht – die Musiker haben sich bereits in anderen Bands einen Namen gemacht. So ist Sänger Michal Grall seit 2008 Gitarrist bei ­Manslaughter und war kurzzeitig auch bei Sinister aktiv, während Schlagzeuger Lee Wollenschläger mit Malevolent Creation als Sänger und Gitarrist unterwegs war. Mit PORTAL TO DARKNESS wird fast lupenreiner, düsterer Death Metal geboten, der sich Image-technisch und textlich deutlich in Richtung Black Metal orientiert und dank einiger Keyboard-Einsätze auch musikalisch gelegentlich Querverweise liefert.

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Fans von alten Morbid Angel, Incantation oder Vader sollten bevorzugt auf ihre Kosten kommen. Unblessed Divine setzen dabei meist auf langsame oder Midtempo-Geschwindigkeit, sind aber ebenso einem gelegentlichen Blastbeat nicht abgeneigt. Der Gesang ist selbst für Death Metal-Verhältnisse sehr tief und angenehm guttural, kurzzeitig ist auch klarer Gesang zu hören. Insgesamt haben Unblessed Divine mit PORTAL TO DARKNESS ein unerwartet starkes Erstlingswerk abgeliefert, das auf eine vielversprechende Zukunft für die Band hoffen lässt. Wer sich nach den glorreichen Tagen des Death Metal der Neunziger sehnt – zugreifen.

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