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Unearthly Flagellum Dei

Death Metal, Metal Age/EMP 11 Songs / VÖ: erschienen

3.0/ 7
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Neulich gesehen: Im russischen Fernsehen werden populäre Serien wie ‘The Big Bang Theory’ oder ‘How I Met Your Mother’ nachgestellt. Mit exakten Nachbildungen der Wohnungen und Bars, in denen sich die Protagonisten der US-amerikanischen Originale rumtreiben – nur mit schlechteren Darstellern und mieser Beleuchtung.

Unearthly fühlen sich wie eine solche Replik an. Hier wird zwar keine Sitcom, aber eine Band nachgestellt: Behemoth. Das fängt beim Logo an: Die Black-­Deather nutzen die gleiche Schriftart und Farben. Ihr Bandfoto zeigt drei Musiker in Behemoth-Kampfanzügen. Einer der drei hat sogar Nergals Corpsepaint nachgepinselt. Auch musikalisch eifert das Trio aus Brasilien den polnischen Vorbildern nach: Schneller Death Metal, bei dem der schwarzmetallische Einfluss omnipräsent ist. Dunkle Growls und blasphemische Lyrik.

Aber natürlich, ohne Behemoths Finesse zu erreichen. Oder kann man sich Nergal vorstellen, wie er monoton „Kill! Kill! Kill!“ brüllt? Eben. Unearthly sind die schlechte Kopie eines genialen Originals und damit nicht weniger peinlich als die russischen Serienrepliken.

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