Toggle menu

Metal Hammer

Search

Unisonic Light Of Dawn

Melodic Metal, Ear/Edel 13 Songs / VÖ: 01.08.2014

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Unisonic LIGHT OF DAWN

Ja, sie tun es endlich wieder! Nach dem Erfolg ihres Debüts im Frühjahr 2012 gehen die Metal-Veteranen Michael Kiske, Kai Hansen, Mandy Meyer, Dennis Ward und Kosta Zafiriou mit ihrem All-Star-Projekt Unisonic in eine zweite Runde – mit dem Titel LIGHT OF DAWN. Der wilde Ritt beginnt pompös-orchestral mit ‘Venite 2.0’ und der folgenden Hochgeschwindigkeitsoffensive ‘Your Time Has Come’, das die Ohrwurmmesslatte bereits ziemlich hoch legt und auch gut auf einem Avantasia-Werk stehen könnte. Dass Unisonic neben furiosem auch schnulzig-kitschiges Material wie das gelungene Stück ‘Exceptional’ und die (dagegen eher lahmen) Standardnummern ‘Blood’ und ‘You And I’ im Repertoire haben, überrascht natürlich nicht. Riff-Gewitter im Uptempo finden sich auf LIGHT OF DAWN allerdings auch, wie an den verspielten Tracks ‘For The Kingdom’ und ‘Find Shelter’ sowie der stampfenden Hymne ‘Throne Of The Dawn’ deutlich wird. Apropos: Über allem thront wie gehabt der alles in Grund und Boden rockende Michael Kiske, der mittlerweile zwar an jeder Straßenecke zu hören ist, es aber noch immer schafft, dem Hörer mit seiner einzigartigen Stimme und deren Nachhall ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Mit diesem Pfund, dem herausragenden Melodiereichtum sowie Erinnerungen an essenzielle Sounds wie Journey (‘Night Of The Long Knives’) und natürlich Reminiszenzen an die Vergangenheit der Songwriter gelingt es Unisonic mit LIGHT OF DAWN zum zweiten Mal, ein starkes Album vorzulegen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

Metallica MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’…
Weiterlesen
Zur Startseite