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Vola WITNESS

Progressive Metal, Mascot/RTD (9 Songs / VÖ: 21.5.)

5/ 7
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Das von Jacob „Volbeat“ Hansen produzierte dritte Album der dänisch-schwedischen Modern Prog-Metaller gibt sich breitflächig, verspielt, eingängig und kein bisschen verkopft. Anstatt sich wie etliche ihrer Kollegen auf ellenlange Kompositionen zu versteifen, präsentieren Vola ihre musikalischen Visionen lieber kompakt-konzise. Oder, um dem cinematisch-ambitionierten Klangansatz des Quartetts eine noch bessere Analogie zu verpassen: Das von Vola favorisierte Format für WITNESS ist das des Kurzfilms. Neun nicht zusammenhängende Narrationen (das thematische Spektrum reicht von Kindesverlust über Mobbing und Machtmissbrauch bis Sucht), die von den unterschiedlichsten realen und erfundenen Protagonisten bevölkert werden und unangestrengt von Panorama-Totalen in die Detailaufnahme schwenken, finden sich hier unter einem Dach wieder, dessen musikalische Träger Dredg, Leprous und Caligula’s Horse sind.

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Stilistisch vielleicht am weitesten aus dem Rahmen fällt dabei das exzellente ‘These Black Claws’ – eine Zusammenarbeit mit dem niederländisch-kalifornischen Electro-HipHop-Duo Shahmen, welches zum Glück nicht auf die sonst übliche Dicke-Hose-und-brennende-Mülltonnen-Effekthascherei eines Rapper-Features setzt, sondern eher Genre-verschmelzend Prog mit Faithless fusioniert. Aber auch Hymnisches wie ‘Napalm’ oder der Klangkokon von ‘Inside Your Fur’ wissen zu fesseln.

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Uada: Akustikalbum inklusive Nirvana-Cover

Zuletzt fütterten Uada ihre Anhängerschaft mit einigen akustischen Nummern, wie etwa eine neue Darbietung von ‘The Purging Fire’ vom 2018er-Album CULT OF A DYING SUN. Ganz frisch wurde eine eigene Interpretation von Nirvanas ‘Something In The Way’ vom Erfolgsalbum NEVERMIND (1991). Dieser Trend soll sich bald in einem kompletten Album manifestieren. Wie die Band verkündet, soll INTERWOVEN am 10. April über Eisenwald Records erscheinen und neben den bereits erwähnten vier weitere Akustikstücke umfassen. Wer braucht schon Regeln? Frontmann Jake Superchi reflektiert über die Entscheidung, Cover-Versionen aufzunehmen, was die Band einst gänzlich ausgeschlossen hatte: „Als Uada gegründet wurde, galt eine Regel:…
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