Toggle menu

Metal Hammer

Search

Vola WITNESS

Progressive Metal, Mascot/RTD (9 Songs / VÖ: 21.5.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Das von Jacob „Volbeat“ Hansen produzierte dritte Album der dänisch-schwedischen Modern Prog-Metaller gibt sich breitflächig, verspielt, eingängig und kein bisschen verkopft. Anstatt sich wie etliche ihrer Kollegen auf ellenlange Kompositionen zu versteifen, präsentieren Vola ihre musikalischen Visionen lieber kompakt-konzise. Oder, um dem cinematisch-ambitionierten Klangansatz des Quartetts eine noch bessere Analogie zu verpassen: Das von Vola favorisierte Format für WITNESS ist das des Kurzfilms. Neun nicht zusammenhängende Narrationen (das thematische Spektrum reicht von Kindesverlust über Mobbing und Machtmissbrauch bis Sucht), die von den unterschiedlichsten realen und erfundenen Protagonisten bevölkert werden und unangestrengt von Panorama-Totalen in die Detailaufnahme schwenken, finden sich hier unter einem Dach wieder, dessen musikalische Träger Dredg, Leprous und Caligula’s Horse sind.

🛒  WITNESS bei Amazon

Stilistisch vielleicht am weitesten aus dem Rahmen fällt dabei das exzellente ‘These Black Claws’ – eine Zusammenarbeit mit dem niederländisch-kalifornischen Electro-HipHop-Duo Shahmen, welches zum Glück nicht auf die sonst übliche Dicke-Hose-und-brennende-Mülltonnen-Effekthascherei eines Rapper-Features setzt, sondern eher Genre-verschmelzend Prog mit Faithless fusioniert. Aber auch Hymnisches wie ‘Napalm’ oder der Klangkokon von ‘Inside Your Fur’ wissen zu fesseln.

***

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Tesla gehen aus Geldgründen lieber auf Tour als ins Studio

Oft entsteht der Eindruck, Rock-Musiker würden ein reiches, glamouröses Leben führen. Für einige mag das tatsächlich der Fall sein, aber Brian Wheat von den Hard-Rockern Tesla zählt sich nicht dazu. Im Interview mit Charlie Kendall's Metalshop erklärt der Bassist, wie sich die Band ihr Geld hart erarbeitet und warum eigene neue Alben nicht dazugehören. Bewusster spielen Zunächst erzählt er, wie sich Tesla-Konzerte über die Jahre verändert haben: "Auf der Höhe unserer Karriere, als alles rundlief, hatten wir Multiplatinalben, MTV und große Radiopräsenz. Das war circa 1991 oder '92, als wir das Album PSYCHOTIC SUPPER veröffentlichten.  Wir spielten damals zweieinhalbstündige Konzerte. Jetzt…
Weiterlesen
Zur Startseite