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Oomph! Des Wahnsinns fette Beute

Industrial Metal, Sony/Warner 16 Songs / 61:22 Min. / 18.05.2012

5/ 7
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Foto: Sony/Warner

Ein Blick auf das DES WAHNSINNS FETTE BEUTE-Cover sagt mehr als tausend Worte: Oomph! machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. Getreu der Marschroute: Weg von der düsteren Szenen-Melancholie, hin zur stilistischen Vielfalt. So sind fröhlicher Deutschrock (‘Komm zurück’), eine Schifferklavier-Nummer (‘Seemannsrose’) und Neue Deutsche Welle-Sounds (‘Kosmonaut’) quasi Wegpfeiler des neuen Oomph!-Albums.

Ähnlich farbenfroh erweist sich das momentane lyrische Spektrum der Braunschweiger: Egal, ob Casting-Shows (‘Bis der Spiegel bricht’), die Weltwirtschaftskrise (‘Zwei Schritte vor’) oder eine komplette Trilogie über gleichgeschlechtliche Liebe (‘Kleinstadtboy’, ‘Aus meiner Haut’, ‘Seemannsrose’) – die Braunschweiger nehmen erneut kein Blatt vor den Mund. Alle Fans der letzten drei Erfolgsalben dürften hingegen Kompositionen wie den Breitwand-Ohrwurm ‘Die Geister, die ich rief’ und die Streicherballade ‘Regen’ als erstes in ihr Herz schließen. Genau dort zeigt das Trio seinen ähnlich gearteten Mitbewerbern auch weiterhin ihre Grenzen auf. Fazit: Ob DES WAHNSINNS FETTE BEUTE das beste Album der Banddiskografie ist, sei einmal dahingestellt.

Sicher ist nur: Diese facettenreiche Entdeckungstour sollte sich kein Genre-Sympathisant entgehen lassen.

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