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Wind Rose WINTERSAGA

Folk Metal, Napalm/Universal (9 Songs / VÖ: 27.9.)

5/ 7
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Markus Heitz trifft auf J.R.R. Tolkien: Würden beide in einer Parallelwelt gemeinsam vor loderndem Kaminfeuer sitzen, frisch gezapftes Bier aus massiven Tonkrügen trinken und über das Schaffen und Genie des jeweils anderen philosophieren, es wäre möglicherweise die Musik von Wind Rose, die dazu den – nur durch den Schein des Feuer erhellten – Raum beschallt. Über Zwerge würden sie sprechen, keine Frage, während eine Mischung aus Folk- und Pagan Metal musikalisch die Abenteuer der Bergbewohner untermalt. Ob die Literaten dem YouTube Hit ‘Diggy Diggy Hole’ ebenso viel abgewinnen könnten, der zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Kritik an der Fünf-Millionen-Klick-Marke kratzt? Doch nicht nur dieses augenscheinliche Phänomen macht WINTERSAGA, das vierte Album der Band aus Italien, zu einem guten wie unterhaltsamen Werk.

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Anders als besagtes Stück zunächst vermuten lässt, geben sich Wind Rose nicht nur mit seichter Schunkel- und Spaßmusik zufrieden. Nummern wie ‘Wintersaga’ oder ‘The Art Of War’ lassen eine beschwingte Grundstimmung zwar nicht verleugnen, sind jedoch weder plump noch lächerlich. ‘Drunken Dwarves’ hält, was der Name verspricht. Doch nach getaner Bergarbeit oder geführten Schlachten steht jedem Zwerg(enfreund) das ein oder andere Getränk zu. Heroisch beschließen ‘The Art Of War’, ‘There And Back Again’ sowie ‘The King Under The Mountain’ diese Platte und manifestieren nur noch einmal die Qualität, die Wind Rose mit WINTERSAGA an den Tag legen.

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