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Wino PUNCTUATED EQUILIBRIUM Review

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Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Das wiederum lässt den Schluss zu, dass Scott „Wino“ Weinrich auch nach einem Vierteljahrhundert im Geschäft trotz chronischer Erfolglosigkeit immer noch brennt. Denn PUNCTUATED EQUILIBRIUM, sein erstes Soloalbum, raucht gewaltig. Als Brandmelder sind Jean Paul Gaster von Clutch (Schlagzeug) und Jon Blank (Bass) von Rezin am Werk, die sich nobel zurückhalten und ihrem Chef die Bühne überlassen. Der dominiert das Geschehen mit tief gestimmter Gibson-Gitarre sowie seiner unnachahmlichen Stimme, die geneigte Winologen viel zu lange entbehren mussten.

Es ist die wunderbare Leichtigkeit des Seins, mit der sich die lebende Legende tonnenschwere Riffs ganz locker aus dem Ärmel schüttelt – nichts an diesem Album wirkt aufgesetzt oder gekünstelt. Wino filtert einfach die Essenz seiner bisherigen Kapellen Saint Vitus, The Obsessed, Spirit Caravan und The Hidden Hand und mixt dies zu einem erstaunlich süffigen Lavagebräu.

Das erinnert das ein oder andere Mal an Kyuss – die wiederum schwer unter dem Einfluss von Saint Vitus standen, womit sich der Kreis auch schon wieder schließt. PUNCTUATED EQUILIBRIUM ist ein beherzt rockendes Album für Männer mit zuviel Testosteron und zu wenig Glück im Leben. Vielleicht klingt nicht jede der gut 40 Minuten wirklich zwingend – als Gesamtwürdigung von Winos Werk sind knappe sechs Punkte jedoch gerechtfertigt. In diesem Sinne: In Wino veritas!

Wolfgang Kuhn


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