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Sinner CRASH & BURN Review

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Zwei Dinge vorweg: CRASH & BURN ist ein Album, das laut gehört werden muss. Und: Altmeister Matt Sinner hat mit CRASH & BURN einen heißen Anwärter auf das beste Heavy Rock Album des Jahres geschaffen! Das Album hat alles, was man von einer guten Rock-Platte erwartet: Banger (‘Like A Rock’, ‘Crash & Burn’), die Power-Ballade (‘Until It Hurts’) und diverse Riffmonster wie ‘The Dog’ und ‘Revolution’.

Über die musikalischen Qualitäten von Sinner noch große Worte zu verlieren, ist kaum nötig. Unbedingt erwähnt werden muss aber die hervorragende Gitarrenarbeit des Duos Wolter/Leim. Es gibt gedoppelte Gitarrenläufe, hervorragende Soli und Riffing vom Feinsten. Unterstützt wird das Ganze durch eine, trotz der relativ kurzen Zusammenarbeit sehr tighten, Rhythmussektion mit Matt Sinner am Bass und Klaus Sperling an den Drums. Gekrönt wird die Scheibe aber final durch den rauen und kraftvollen Gesang. Selbst die schiefen Töne klingen gut!

Einziges Manko ist die nicht immer einwandfreie Produktion. Stellenweise ist der Gesang einfach zu weit in den Hintergrund gemischt, so dass es manchmal problematisch wird, einzelne Passagen zu verstehen. Aber das mindert den Gesamtspaß dann kaum noch.

Es bleibt nur ein Fazit: KAUFEN! Was Matt Sinner und seine Mannen hier abgeliefert haben, ist nämlich fast nicht zu toppen. Selbst der schwächste Song der Platte, ‘Connection’, würde immer noch 90% der aktuellen Veröffentlichungen im Hard und Heavy Rock aufwerten.

Sebastian Paulus


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