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Metal Hammer

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With The Dead LOVE FROM WITH THE DEAD

Doom, Rise Above/Soulfood (7 Songs / VÖ: 22.09.)

6/ 7
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Wir sind alle am Arsch. Daran kann man verzweifeln – oder das verdammt noch mal räudigste Doom Metal-Album des Jahres raushauen. With The Dead haben sich für Zweiteres entschieden. Nicht, dass sie das nicht schon mit ihrem erfreulich dreckigen, böswilligen Debüt WITH THE DEAD getan hätten, aber mit LOVE FROM WITH THE DEAD legen sie tatsächlich noch zu in Sachen bestialischer Verrohtheit, widerwärtiger Abgefucktheit und genussvoller Derbheit.

Die Doom-Regler auf elf gedreht und dann hemmungslos alles weggefönt, was in der Zwischenzeit von sich behauptete, Doom Metal zu spielen: With The Dead schwingen sich mit diesem zweiten Album zum englischen Doom-Gegenstück von Celtic Frost auf. Keine romantisierende Nostalgie, keine dunkelschöne Melodik, kein pseudobekifftes Amateurgedröhne. Wenn einer wie Rise Above-Gründer Lee Dorrian (Cathedral) heute noch Doom spielt, dann ist es ihm verdammt noch mal ernst.

Jede Menge gepresstes, fertiges Gegröle, bedenkliche Härte, Riffs wie kalbende Gletscher und schleppendes Tempo, das den Hörer mitzieht wie ein stinkender Oger, der einen an den Haaren in seine Höhle zieht: Langsam, aber übermächtig stark. Und tödlich sowieso. Hier geht es nicht um Mode, nicht um Schöngeistigkeit, nicht um Ästhetik. Es geht um Hässlichkeit, Wahnsinn und Tod. Wie der Blick aus dem Fenster eben.

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