Toggle menu

Metal Hammer

Search

Yellow Eyes RARE FIELD CEILING

Black Metal, Gilead (6 Songs / VÖ: 28.6.)

5.5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Kaum etwas scheint die Kreativität im Black Metal so sehr zu befeuern wie die Verteilung einer überschaubaren Anzahl von Musikern auf einen gefühlt endlosen Reigen von immer neu aus ihnen zusammengestellten Bands. Das funktioniert ausgezeichnet in Island, und es funktioniert schon lange auch in New York – allerdings deutlich weiter unter dem Hype-Radar. ­Yellow Eyes fallen im Reigen von Namen wie Krallice, Anicon, Woe, Vilkacis, Vanum, Sannhet et cetera durch ihren konstanten Output (RARE FIELD CEILING ist schon das fünfte Album seit 2012), das Nicht-Stillstehen-Können ihrer Kreativität und die fiebrige Atmosphäre ihrer Songs auf. Aktuell stürzen sie sich mal wieder kopfüber in die finstereren Untergrund­regionen, mit sehr schroffer Produktion und hypnotisch verwirbelten Riffs.

Das Stichwort Island passt auch in diesem Zusammenhang: Yellow Eyes kombinieren ähnlich wie einige der Protagonisten aus dem Nordatlantik Dissonanz mit einer Art abstraktem Metaverständnis von Melodie, vereinen Hysterie und Hygge. Die Brücke zwischen ‘No Dust’ und ‘Light Delusion Curtain’ ist exemplarisch für das Gebotene: Ein Orkan verstummt, es bleibt Katzenmusik, die Unwohlsein heraufbeschwört, dann schieben sich ein paar Noten so laut und quer in den Raum, dass es im Hirn schmerzt, bevor die nächste Raserei alles unter wohltuender Animalität begräbt. Keine schöne Sache, das hier, aber beeindruckend in seiner Andersartigkeit und musikalischen DIY-Ästhetik, in die ich auch immer wieder Erinnerungen an Achtziger Jahre-Industrial-Außenseiter wie SPK oder This Heat hineinfantasiere. Faszinierend.

teilen
twittern
mailen
teilen
Mache deinen Doktor in Metal an der Uni Newcastle

Ahnung von der harten Materie haben wir alle mehr, als wir tragen können. Eh klar. Wer sein Wissen allerdings mal so richtig vertiefen will, könnte dafür an der Universität im australischen Newcastle die Chance bekommen. Denn laut "Kerrang!" vergibt die Hochschule derzeit Doktorate über 27.596 australische Dollar an zwei inländische sowie einen internationalen Studenten, um über Heavy Metal in Zusammenhang mit Geographie zu forschen. Das heißt: Man kann seinen Doktor in Heavy Metal machen! Die Bewerber müssen einen Bachelor-Abschluss haben sowie einen Master entweder in Geographie oder einer verwandten Geisteswissenschaft wie Soziologie, Medienwissenschaften oder Politischer Wissenschaft. Das genaue Forschungsthema zu…
Weiterlesen
Zur Startseite