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Ritchie Blackmore ist riesiger ABBA-Fan

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Peinliche Geständnisse bei Rainbow

Gitarrengott Ritchie Blackmore hat in einer neuen Fragerunde auf Instagram über seine Lieblings-Band gesprochen, und die dürfte ziemlich jeden überraschen. Denn anscheinend steht der ehemalige Rainbow und Deep Purple-Gitarrist auf ABBA. In dem Q&A wird Blackmore nach seinem Lieblings-Song der schwedischen Pop-Band gefragt – vermutlich eher als Scherz. Der britische Musiker antwortet allerdings voller ernst: „Es gibt zu viele. Ich liebe sie. Sie sind unglaublich. Ihre Progressionen und einfach alles andere.“

Dabei fällt der Legende gleich noch eine amüsante Anekdote aus der Zeit ein, in der er mit Rainbow in einem französischen Schloss den Klassiker LONG LIVE ROCK ‚N‘ ROLL aufnahm. In einer Phase der Langeweile gestand der Rainbow-Drummer Cozy Powell, dass er ABBA mag. Überraschenderweise stimmten Ritchie Blackmore und Ronnie James Dio zu, ebenfalls Fans zu sein. „Das ist eigentlich ziemlich peinlich, so etwas zuzugeben, aber Cozy ist sofort losgerannt, um alle ABBA-Platten zu holen. Wir haben stundenlang vor dem Kamin des Schlosses gehockt und ABBA gehört – während wir eigentlich unsere eigenen Songs hätten schreiben sollen. Aber das war viel besser.

Ich denke, ABBA war die beste Band“, führt Blackmore fort. „Ich habe ABBA immer gehört, als ich noch jünger war. Sie sind so melodisch, und es funktioniert einfach. Sie sind vermutlich meine liebste Band aller Zeiten. Ich weiß, dass es in bestimmten Kreisen uncool ist, das zu sagen. Aber sie sind wunderbar.“

Ritchie Blackmore hasst moderne Musik

Auf die Frage, was er heute höre, gesteht Blackmore, er nicht oft Musik im Radio hört, weil er mit moderner Musik nichts anfangen kann. Wenn er es doch tue, sei es meistens Talkradio, da ihm die auf den Radiosendern gespielte Musik nicht gefalle.

„Ich höre meistens Talk-Radio. Für mich ist Musik sehr ernsthaft, und ich mag nicht, was im Radio läuft. Es nervt und ärgert mich, aber es ist der Trend des Tages. Es ist das, was verkauft wird, und das sehe ich ein. Aber es ist nichts für mich. Ich habe vor etwa 40 Jahren aufgehört, das Radio aus musikalischer Sicht zu hören. Oft höre ich klassische Musik. Ich finde das erfrischender, weil es dem Publikum nicht nachgibt.“ Das klingt schon wieder mehr nach Ritchie Blackmore.


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