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Rockavaria 2018 in München: Ohne Hosen am Königsplatz

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Am Sonntagabend endete die dritte Ausgabe des Rockavaria friedlich und mit viel guter Stimmung. Das Rock-Open Air feierte am Wochenende seine Premiere am Königsplatz und begrüßte rund 35.000 Besucher.

Die aus gesundheitlichen Gründen erfolgte kurzfristige Absage Der Toten Hosen stieß auf viel Mitgefühl und Verständnis. Zahlreiche Besucher richteten ihre Genesungswünsche via Facebook aus und bedankten sich beim Veranstalter für das Entgegenkommen – den Besuchern war es freigestellt, entweder zum reduzierten Preis die Veranstaltung zu besuchen oder aber den kompletten Tagesticketpreis erstattet zu bekommen.

„Schnelle und unkomplizierte Lösung“

„Wir haben uns bemüht, eine schnelle und unkomplizierte Lösung für unsere Gäste zu finden“, so Geschäftsführerin Andrea Blahetek-Hauzenberger von Global Concerts. „Wir waren alle tief betroffen von der Nachricht und wünschen Campino schnelle und vollständige Besserung. Und für die Besucher wünschen wir uns, dass sie dennoch ein schönes Open Air-Wochenende hatten.“

Eines der Highlights am Wochenende war die Metal-Legende Iron Maiden um den charismatischen Frontmann Bruce Dickinson. Sie gaben einige ihrer größten Hits wie ‚Fear Of The Dark‘, ‚The Trooper‘ und ‚The Number Of The Beast‘ sowie noch viele andere Songs zum Besten. Eine grandiose Show mit super Sound und tollem Bühnenbild, weshalb sie einen krönenden Abschluss des ersten Festival-Tags bildeten.

Aber auch Arch Enemy, Saltatio Mortis oder Killswitch Engage rockten davor die Bühne und brachten die Menge zum Toben. Durch die Absage der Toten Hosen ergaben sich für Sonntag geringfügige Änderungen in der Running Order.

So übernahmen Limp Bizkit die Headliner-Position und warteten mit einer etwas längeren Setlist auf. Donots wanderten von der Green Stage auf die King’s Stage und heizten die Stimmung dort an. Aber auch auf der Green Stage gab es Rock-Musik vom Feinsten:

Drunken Swallows legten einen guten Start des zweiten Festival-Tags hin, gefolgt von Therapy?, Rose Tattoo und Royal Republic. Auch der Wettergott erwies sich als Metal-Fan. Bis auf einige kurze Schauer strahlte die Sonne über das Rockavaria-Gelände.

(c) Sebastian Kessler
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Bruce Dickinson erklärt sein skurrilstes Bühnenoutfit

Aufwendige Bühnenbilder gehören bei Iron Maiden dazu. Dazu muss auch die Kleidung der Musiker passen. Bruce Dickinson hat in seiner Bühnenkarriere manch skurriles Outfit getragen. Eines davon – ein eigenartiger Fummel zu SOMEWHERE IN TIME – thematisiert der Musiker in einem kürzlich erschienenen Video. Darin erzählt der Dickinson, welche Idee hinter dem Outfit steckte und wie es zur Umsetzung kam. Zu Beginn des Clips eröffnet der Sänger sogleich mit folgender Aussage: "Ich habe über die Jahre einige absolut abscheuliche Outfits getragen - ich entschuldige mich nicht dafür". Eine gehäutete Alien-Echse Dickinson betont zunächst witzelnd, dass keinerlei Drogen im Spiel waren.…
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