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Satan und Drogen? Rock‘n‘Roll ist anders, sagt Jay Jay French

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Das Klischee „Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll“, gerne auch gewürzt mit dem Zusatz „Satan“, gab Rock und Metal schon immer eine besondere Aura. Jay Jay French, Gitarrist der Hair Metal-Legenden Twisted Sister, erteilte dem Image-Klischee im Interview mit The Metal Gods Meltdown jetzt eine klare Absage.

Laut French sind die erfolgreichsten Metal-Bands der Welt Unternehmen – und die haben nunmal eine bestimmte Werbestrategie. Im Fall von Rock hätte sich eben ein Böse-Buben-Image von Anfang an am besten verkauft. Nur deshalb kokettierte seine Band Twisted Sister mit angeblichen Satanismus und Drogen.

Weißt du, wir waren immer nur ein Unternehmen“, erklärt der Gitarrist und Mitbegründer der Hair-Metaller. „Twisted Sister war eine Band bei der es sich um so etwas wie ein Unternehmen handelte und der ganze Rest ist nur eine Ansammlung von abseitigen Quatsch.“ Niemals hätten sich die erfolgreichen Musiker mit übertriebenen Alkoholkonsum oder gar Drogenmissbrauch abgegeben.

Motörhead: Neue Biografie über Lemmy Kilmister erschienen

Wir waren immer nur hart arbeitende Jungs“, gibt Jay Jay zu verstehen. „Und, nebenbei, so ungefähr jede Band die erfolgreich ist – Kiss, Maiden, Priest – das sind alles hart arbeitende Männer. (…) Das sind alles einfach nur harte Arbeiter, sehr talentierte Menschen, deren Mission es eben war, Rock-Stars zu werden, ihn gefiel diese Idee einfach.“

Dem Twisted Sister-Gitarristen falle nur ein Beispiel ein – ein Mann, der das Image „Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll“ wirklich gelebt hat: Motörhead-Frontmann und Rock-Ikone Lemmy Kilmister. „Lemmy, bei ihm könnte man sagen, er hat diese bestimmte Art von Leben gelebt. Er war sinnbildlich für diese bestimmte Art des Rock, vielleicht kann man also Lemmy in diesen Topf werfen. Aber abgesehen von ihm, habe ich so etwas nie erlebt.“

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