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Schießerei bei Death Metal-Gig bei Los Angeles: ein Toter

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In der kalifornischen Stadt San Bernadino bei Los Angeles ist es am Samstagabend (23. April) zu einer Schießerei bei einem Death Metal-Konzert gekommen. Dies berichten „NBC Los Angeles“ und „CBS Los Angeles“. Die Band Crawling Through Tartarus spielte gerade in einem Club namens Marquis Lounge, als vor dem Venue um 21.30 Uhr Ortszeit herum Schüsse fielen.

Aus dem Nichts

Eine Person kam dabei ums Leben, vier weitere Besucher wurden verletzt, darunter Matt Holzboog, der Frontmann von Crawling Through Tartarus. Der Sänger wurde von zwei Kugeln getroffen, bereits ein Mal operiert und wartet auf eine weitere Operation. Laut „CBS Los Angeles“ handelt es sich bei dem Todesopfer um den 32 Jahre alten James Vincent Dickson. Er starb noch am Tatort. Laut Polizeiangaben befanden sich die vier verletzten Opfer am Montag in stabilem Zustand. Über den Täter, seine Motive, einen möglichen Verdächtigen und genauen Hergang der Schießerei haben die Behörden bislang keine Angaben gemacht.

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Der TV-Sender „KTLA“ interviewte allerdings einen Verwandten des Clubbesitzers, der sich während dem Vorfall in der Bar befunden habe. Seinen Erzählungen zufolge kämen ausschließlich langjährige Stammgäste in die Marquis Lounge. Er habe allerdings keine Idee, wer der Schütze sein könnte. Weiterhin vermutete dieser, dass ein Streit außer Kontrolle geraten sein könnte. Irgendwer müsse jemand anderen gekannt haben — und das müsse irgendwie eskaliert sein. „Hier herrscht eine familiäre Atmosphäre. Die Leute kommen, um Dampf abzulassen. Es hätte ein ruhiger Abend werden sollen. Doch es wurde ein Fiasko. Es wurde hässlich. Und das hätte es nicht sollen.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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