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Schlagabtausch: Ghost vs. Tribulation

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Das komplette Interview mit dem Ghost-Frontmann und dem Tribulation-Gitarrist findet ihr in der METAL HAMMER-Märzausgabe, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Tobias Forge und Jonathan Hultén verbindet einiges. Während der eine als Sänger von Ghost aktuell in die Rolle des exaltierten Charmeurs Cardinal Copia schlüpft, verwandelt sich der introvertierte Tribulation-Gitarrist auf der Bühne in ein faszinierendes, expressives Wesen, das jenseits von Genre- und Gender-Grenzen existiert. Was ist echt, was Kunstfigur? METAL HAMMER traf beide während ihrer gemeinsamen Tour zu einem Gespräch, das weit mehr als nur einen Blick hinter die Kulissen zweier der momentan beliebtesten Metal-Bands erlaubt, sondern auch unerwartet intime Einblicke gewährt.

METAL HAMMER: Tobias, ursprünglich wolltest du gar nicht Sänger von Ghost sein. Half dir die Maske dabei, dich mit dieser exponierten Rolle zu arrangieren?

Tobias Forge: Ja, schon, zumindest vom heutigen Standpunkt aus betrachtet. Jedoch wollte ich nie nicht bekannt sein.

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MH: Welche Funktion hat dein Bühnen-Make-up, Jonathan?

Jonathan Hultén: Es hilft mir dabei, mich in eine bestimmte Stimmung zu versetzen. Dahinter verbirgt sich die Idee, einen Bruchteil meiner selbst, einen Aspekt meiner Persönlichkeit zu isolieren und verstärken. Da einzutauchen, ist eine Erfahrung jenseits der alltäglichen Geistesverfassung.

MH: Wie lange dauert die Verwandlung?

JH: Etwa zwei Stunden.

TF: Aber du bist viel früher fertig als ich.

JH: Aus pragmatischen Gründen. Ich erledige das gerne so früh wie möglich, um später nicht in eine Zwickmühle zu geraten. Wie ist das bei dir?

TF: Wir haben einen recht streng getakteten Zeitplan. Ziemlich genau eine Stunde vor Show-Beginn gehe ich als Tobias zur Tür hinein und komme als jemand anderer wieder heraus.

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MH: Was macht diese Transformation mit euch?

JH: Eine Bühne muss man mit Nachdruck betreten. Gut also, wenn man vorbereitet ist.

TF: Und genau das geschieht innerhalb dieser Stunde. Man fängt langsam an, sich anders zu bewegen… Ich liebe es, zwei Stunden lang eine andere Person sein zu dürfen, um mich dann wieder zurückzuverwandeln. Dafür brauche ich allerdings etwas Zeit, bleibe nach der Show meistens erst mal eine Stunde alleine.

JH: Das ist gut. So weit es geht, versuche ich das auch. Meistens, indem ich etwas mache, bei dem ich in mich gekehrt sein kann… Sachen hin und her tragen, oder so.

TF: Ich halte das für sehr wichtig. Es gibt potenzielles Leid in der Kunst, besonders in Bezug auf mentale Gesundheit. Je geringer die Diskrepanz ist zwischen einem selbst und der Person, die man auf der Bühne darstellt, umso härter ist es, damit klarzukommen. Wird man lediglich mit seiner Bühnenfigur assoziiert, erwarten die Menschen, dass man sich auch im echten Leben so verhält.

Das komplette Interview mit dem Ghost-Frontmann und dem Tribulation-Gitarrist findet ihr in der METAL HAMMER-Märzausgabe, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Megadeth: Teemu Mäntysaari findet Ghosts Handyverbot klasse

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