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Schwere Vorwürfe gegen neuen Vulvodynia-Sänger

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Das letzte Mal, dass Vulvodynia für schlechte Schlagzeilen gesorgt haben, ist nicht lange her. Vor zwei Jahren gingen Fotos des übel zugerichteten Schlagzeugers Tom Hughes um, der sich mit verbundenem Gesicht und gebrochener, blutiger Nase zeigte. Der – zu diesem Zeitpunkt noch in der Band aktive – Frontmann Duncan Bentley soll nach einem Streit für die Verletzungen gesorgt haben und ist als Konsequenz hochkant aus Vulvodynia geflogen. Das Mikrofon übernahm Gitarrist Lwandile Prusent. Anschließend war es zwei Jahre ruhig um die südafrikanischen Death-Metaller.

Schwere Anschuldigungen gegen neuen Frontmann

Vor wenigen Wochen gaben die Musiker bekannt, wieder einen Wechsel in ihrer Besetzung zu haben. Prusent zog sich zurück in den Hintergrund und richtete seine volle Aufmerksamkeit auf seinen Sechssaiter. Währenddessen wurde ein neues Gesicht Teil der Band: Zion Bitterbender. 2026 wollten sie endlich wieder neue Musik auf den Markt bringen. Zunächst muss sich die Band jedoch mit einem anderen dringenden Thema beschäftigen: Gegen den neuen Frontmann wurden Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs laut. Ein Instagram-Nutzer postete verschiedene Screenshots von Textnachrichten, die mutmaßlich zwischen dem Sänger und teilweise minderjährigen Frauen ausgetauscht wurden. Bitterbender wird außerdem vorgeworfen, „das Wort einvernehmlich nicht zu kennen“, und „gefährliche Angewohnheiten“ zu haben.

Schnelles Statement von Vulvodynia

Bereits wenige Stunden später äußerten sich Vulvodynia zu den schweren Vorwürfen. In ihrer Instagram-Story teilten sie eine Stellungnahme. „Wir sind uns der schwerwiegenden Vorwürfe bewusst, die kürzlich online gegen eines unserer Mitglieder erhoben wurden. Wir wissen, wie beunruhigend und emotional solche Nachrichten sein können, und wir verstehen, dass viele Menschen in unserer Gemeinschaft stark darauf reagieren. Wir möchten klarstellen, dass wir diese Angelegenheit sehr ernst nehmen. Aus Respekt gegenüber allen Beteiligten und um sicherzustellen, dass die Situation fair und verantwortungsbewusst behandelt wird, werden wir zunächst die entsprechenden rechtlichen und professionellen Instanzen ihren Gang gehen lassen, bevor wir weitere Kommentare abgeben.“

Alleinstehend wirken die Worte ehrlich und machen Hoffnung darauf, dass die Situation tatsächlich intensiv beleuchtet und untersucht wird. Der Angeschuldigte selbst hat jedoch auch seinen Senf zur Situation dazugegeben und schrieb: „In letzter Zeit wurden online falsche und zutiefst verletzende Aussagen über mich gemacht. Ich möchte mich direkt und klar dazu äußern. Die gegen mich verbreiteten Anschuldigungen sind völlig unwahr. Ich habe die mir vorgeworfene Tat nicht begangen und wurde nie wegen eines solchen Verbrechens angeklagt oder untersucht.“

Wo liegt die Wahrheit?

Einer langen Ausführung darüber, dass er im Herzen ein gutes und friedliebender Mensch sei, folgte der Abschluss: „Jeder ist unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist, aber ich muss darauf hinweisen, dass die Tatsache, dass man zwei Schwestern und eine Freundin hat, nicht bedeutet, dass man sich anderen Frauen gegenüber nicht unangemessen verhalten hat oder verhalten könnte. Ich sage nur, aber wir werden sehen, wie es weitergeht.“ Es bleibt zu hoffen, dass die Wahrheit ans Licht kommt und sich alle Beteiligten dementsprechend verhalten.


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Nuria Hochkirchen schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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