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Six Feet Under kündigen offiziell ihr neues Album an

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Die letzten Alben von Six Feet Under mussten durchwachsene Kritiken einstecken. Zuletzt fuhr KILLING FOR REVENGE (2024) von der METAL HAMMER-Redaktion nur zwei Punkte ein. Sehr viel besser schnitten auch die Vorgänger nicht ab. Immer häufiger war zu lesen, dass die besten Zeiten von Chris Barnes vorbei seien.

Vergangenen Herbst erklärte Barnes im Podcast von Metal Blade-Labelchef Brian Slagel, dass das neue Album beinahe fertig und „wirklich interessant“ sei. „Dieses Album vereint ziemlich alles, was wir bisher gemacht haben“, führte er aus. Schließlich gebe es  „keine Füller, keine Überbearbeitung, keine modernen Tricks oder Schnickschnack. Einfach nur Death Metal.“

Kunst und Tod

Ob dies den Tatsachen entspricht, zeigt sich spätestens ab dem 24. April. Dann erscheint NEXT TO DIE via Metal Blade Records. Mit ‘Unmistakable Smell Of Death’ gibt es bereits einen Vorgeschmack auf Six Feet Unders neuestes Studiowerk, das insgesamt zwölf Stücke umfasst. Neben Frontmann Chris Barnes und Gitarrist Jack Owen besteht die Band aktuell aus Ray Suhy (ebenfalls Gitarre), Jeff Hughell (Bass) und Marco Pitruzzella (Schlagzeug).

NEXT TO DIE-Tracklist

  1. Approach Your Grave
  2. Destroyed Remains
  3. Mister Blood And Guts
  4. Mutilated Corpse In The Woods
  5. Unmistakable Smell Of Death
  6. Wrath And Terror Takes Command
  7. Skin Coffins
  8. Mind Hell
  9. Naked And Dismembered
  10. Grasped From Beyond
  11. Next To Die
  12. Ill Wishes

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„Es begann als Album voller Death Metal-Songs mit Tempo und Aggressivität“, kommentiert Owen. „Dann hatte Chris die geniale Idee, die Hälfte dieser Death Metal-Songs zu behalten und einige groovigere Stücke im Stil der frühen Six Feet Under-Werke hinzuzufügen.“ Barnes ergänzt: „Wir besprechen keine textlichen Themen, jeder schreibt einfach, was er fühlt. Jeder schreibt, was ihn interessiert.“ Die Titelnummer handelt beispielsweise von einem Killer, „der mit seinem Opfer spielt, es losbindet und ihm so die Möglichkeit gibt, sich zu wehren. Er unterschätzt dessen Kraft, und das Opfer ist ihm überlegen“, erklärt Jack Owen.

Barnes benannte das Album nach dem Song, da dieser „am besten die Ideen und Geschichten der Song-Texte widerspiegelt“. Der Frontmann mahnt außerdem zum genauen Hinhören: „Das ist das Großartige an Musik, Kunst und Lesen. Sie entführen einen auf eine Reise in die eigene Fantasie, und diese persönliche Erfahrung lässt einen seine eigene Bedeutung entdecken. Wenn die Bedeutung erklärt wird, geht dieser Zauber verloren.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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