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Slayer: Jeff Hanneman litt an schweren Depressionen

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In einem Interview mit Guitar World schildert Kathryn Hanneman, die Witwe des verstorbenen Slayer-Gitarristen Jeff Hanneman, ihre Sicht der Dinge nach dem fatalen Spinnenbiss.

“Als wir das Krankenhaus erreichten, sahen die Ärzte seinen Arm und wussten sofort, was los war. Jeff meinte zu mir, ich solle heimgehen, weil wir beide wussten, dass er für mehrere Stunden hier sein würde. Keinem von uns war zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass es um Leben und Tod ging.”

 […] Als ich Jeff später auf der Trage sah, mich von ihm verabschieden musste und ich wusste, dass ich ihn vielleicht nie wieder sehen würde, war das einer der schwersten Momente in meinem Leben.”

Weiterhin spricht Kathryn über den desolaten psychischen wie physischen Zustand Hannemans nach seiner Operation und den schweren Depressionen, mit denen er zu kämpfen hatte:

“Ich konnte Jeff einfach nicht dazu bewegen, eine Reha-Klinik aufzusuchen oder eine Therapie zu starten. Ich glaube, sein zerfressener Arm nagte sehr an seinen Nerven und Emotionen. Es war wirklich hart, ihn optimistisch zu stimmen.

Er dachte, er würde es alleine schaffen. Als Reha-Ersatz wollte er einfach zu den Slayer-Proben gehen und wieder spielen. Er musste aber schnell feststellen, dass das nicht so einfach war und er einfach nicht so schnell Gitarre spielen konnte wie früher. Das hat ihn schwer getroffen und er fing an seine Hoffnung zu verlieren.”

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