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Slayer: Lombardo und King wollten neue Band gründen

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Slayer haben sich bekanntlich 2019 zur Ruhe gesetzt. Wäre es nach Bassist und Sänger Tom Araya gegangen, hätten die US-Thrasher schon früher den Schlussstrich gezogen. Denn der Lockenkopf liebäugelte laut dem damaligen Schlagzeuger Dave Lombardo bereits in den frühen 2010er-Jahren mit dem Ruhestand. Deswegen waren Lombardo und Gitarrist Kerry King drauf und dran eine neue Band zu gründen – mit Gary Holt von Exodus.

Erste Wahl

Dies hat der Thrash-Drummer im Ex-Man-Podcast ausgeplaudert. Holt wurde letztlich 2013 der Nachfolger von Gitarrist Jeff Hanneman nach dessen plötzlichen Tod. „Als ich noch in der Band war, wusste ich, dass Tom in Rente gehen wollte. Ich wusste, dass er aufhören wollte. Tatsächlich wollten Kerry und ich eine neue Band gründen, nachdem sich Tom zur Ruhe gesetzt hat. Und wir haben tatsächlich Gitarristen beobachtet. Als Slayer auf dem Hellfest spielten, sagten wir: ‚Kommt, wir schauen uns Exodus an.‘ Also gingen Kerry und ich hinüber zu der Bühne, auf der Exodus spielten.

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Und wir stellten uns an die linke Seite der Bühne und schauten uns Gary an. Jeff war noch in der Band. Jeff spielte noch Gitarre, ihm ging es gut. Und ich sagte zu Kerry:‘ Das ist unser Mann. Das ist der Gitarrist, den wir brauchen.‘ Und wie sich herausstellen sollte, als das Leben weiter ging, mussten wir Jeff ersetzen. Wir haben Gary nicht gesagt, dass Kerry und ich eine neue Band gründen wollten. Aber er war die erste Wahl gewesen, als dieser Moment gekommen war. Und ich war damit einverstanden, jeder war dieser Meinung. Jeff war damit ebenfalls einverstanden.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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