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Sodom: Tom Angelripper will weniger live spielen

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Tom Angelripper will (zumindest dieses Jahr) nicht mehr so viel mit Sodom auf Tournee unterwegs sein. Dies ließ der Gelsenkirchener im Interview mit dem Ghost Cult Magazine verlauten. Demnach muss sich der 61-Jährige ein bisschen um gesundheitliche Wehwehchen kümmern und will überdies mehr Zeit für die Familie und sein Hobby, das Jagen, haben.

Neue Prioritäten

„Ich will es dieses Jahr langsamer angehen lassen“, stellt der Sodom-Frontmann und -Bassist klar. „Mit der Band aufhören will ich nicht, aber etwas langsamer machen. Es ist wie bei Tom Araya [von Slayer — Anm.d.R.]: Ich brauche mehr Zeit für meine Familie, fürs Jagen, für meine Freunde und für mich selbst. Also muss ich es ein wenig langsamer angehen lassen. Ich brauche eine Pause, denn nach der Pandemie haben wir sehr viele Liveshows gespielt und viele Dinge gemacht. Mit dem Zeug war ich jeden Tag beschäftigt. Ich habe zwölf Stunden am Tag gearbeitet, vielleicht sogar mehr. Dadurch habe ich ein paar gesundheitliche Probleme bekommen — die gleichen wie Tom Araya –, mit meiner Wirbelsäule, meinem Nacken, meinen Ohren, meinen Augen.

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Darum muss ich mich kümmern. Dafür brauche ich mehr Zeit. Doch wenn man jeden Tag und die ganze Zeit auf Tour ist, kann man nichts machen. Also werden wir sehen, was passiert. Wir wollen auf das neue Album warten und die Reaktion abwarten. Wenn ich dieses Jahr nicht so viele Konzerte habe, habe ich mehr Zeit für den Back-Katalog, für das neue Album, für dies und das. Ich habe nie aufgehört, meine Arbeit zu tun, aber ich kann dieses Jahr nicht so viel auf Tour gehen. Das Problem ist: Wenn man eine oder zwei Shows in Südamerika hat, ist man für zehn Tage unterwegs. Man verschwendet Zeit an Flughäfen, Hotels, bei Soundchecks, was auch immer. Ich muss mich um meine Zeit kümmern, ich muss mich um mich selbst kümmern.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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