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Sommer, Slayer, Sonnenschein: Der Freitag beim With Full Force 2016

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Glücksgriff des Tages:

Das Wetter! Strahlender Sonnenschein bei angenehmen knapp 30 Grad, etwas Wind, wenig Wolken und ein herrlicher Sonnenuntergang. Im Angesicht der bisherigen Weltuntergangs-Festivals in diesem Jahr ein toller Einstand.

Bühne des Tages: METAL HAMMER STAGE

Die neue, dritte Bühne auf dem With Full Force wurde von Voting-Siegern und gebuchten Bands standesgemäß eingeweiht. Egal ob Unleash The Sky, Watch Them Fade, Groovenom, The Hirsch Effekt oder Raunchy: Vor der Bühne ist immer richtig was los, es wird gefeiert, gecrowdsurft und gemosht. Ein starker Einstand, das hat richtig Spaß gemacht!

Metal Hammer Stage

Festival-Opener des Tages: Norma Jean

Die Eröffnung auf der Zeltbühne ist ein brutaler Abriss zwischen Metalcore und Hardcore mit deutlichem Cancer Bats-Einschlag und christlicher Message. Die Menge ist heiß auf Musik. Es wird gemosht und gefeiert, während die Musiker auf der Bühne um diese Uhrzeit bereits alles geben: Gitarren werden geschleudert und zur intensiven Körperbewegung angesetzt. So geht Hardcore! Das With Full Force 2016 ist gestartet!

Tiefpunkt des Tages: Six Feet Under

Äußerst bedauerlich, aber leider wahr. Six Feet Under waren der Tiefpunkt des Programms auf der Hauptbühne. Denn Klassiker hin oder her: 60 Minuten Graveyard Classics sind dann auch 55 zu viel. In dieser Verfassung braucht man Barnes und Kollegen nicht. Bitte kehrt doch zur BRINGER OF BLOOD-Form zurück!

Moshpit des Tages: Walls Of Jericho

Das Walls Of Jericho als Co-Headliner auf der Hauptbühne genau richtig aufgehoben sind, ist keine Überraschung. Das die Meute vor der Bühne allerdings dermaßen ausrastet eigentlich auch nicht, beeindruckend ist das aber allemal. Da wird Gecircled, ge-„Wall Of Death“-ed und hart gemosht. Junge Junge.

Intensivster Moment des Tages: Frank Carter & The Rattlesnakes

Die Show der Briten ist unglaublich intensiv und trotz des nur mittelmäßig gefüllten Zeltes unglaublich energetisch, denn Carter greift zu starken Publikums-Interaktionen: Bei einer Circlepit, steht der Sänger in der Mitte der Menge, im Anschluss wird eine Ballade über den Verlust geliebter Menschen angestimmt, bei der die Fans dem Sänger wortwörtlich zu Füßen liegen und emotional gepackt werden – inklusive rührender Umarmung der Fans am Ende des Liedes. Verdammt intensiv!

Ansage des Tages: “Refugees are Welcome”, Stick To Your Guns

Die Kalifornische Hardcore-Formation nimmt ihren politischen und sozialen Bildungsauftrag seit jeher sehr ernst. So überrascht es nicht, dass Jesse Barnett vor dem Hit ‘What Choice Did You Give Us’ eine Ansprache zum Thema Flüchtlinge hält, die er mit der einprägsamen Aussagen “Flüchtlinge sind willkommen. Keine Kompromisse! Flüchtlinge sind willkommen” beschließt. Stark, Jesse, der Meinung sind wir auch. Auch ansonsten: Klasse Show!

Überraschung des Tages: Wales – Belgien 3:1

EM-Neuling Wales schlägt den Geheimfavoriten Belgien überraschend klar mit 3:1. Schlecht für die redaktionsinterne Tipprunde und vor dem Turnier kaum vorstellbar. Das dürfte allerdings kaum ein Force-Besucher live mitbekommen haben, denn zeitgleich spielten Slayer!

Headliner des Tages: Slayer

Und diese lieferten eine würdige Headliner-Show ab, die große Teile der Besucher vor die Hauptbühne zog. Das mit Hits durchsetzte Set der Thrash-Giganten wird von einer starken Licht-Produktion begleitet, die auch die zahlreichen Backdrop-Wechsel ansprechend in Szene setzt. Besonderes Highlight: Koteletten-Inhaber Gary Holt, der sich energetisch durch das Set rockt und einen angenehmen optischen Kontrast zum erneut bebärteten Tom Araya gibt, der sich hinter seinem Mikro etwas statisch gibt. Es bleibt festzuhalten: Kerry King spielt zwar irgendwie visuell unelegant Gitarre – aber abreißen können Slayer auch 2016 noch wie die ganz großen!

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