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Special zum Tag der deutschen Metal-Einheit

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Wer mit der Gnade der späten Geburt gesegnet ist, kann sich eine innerdeutsche Trennung kaum noch vorstellen. Dabei gab es sie viel zu lange, bis sie vor rund 20 Jahren endlich endete. Das feiern wir jedes Jahr am 03. Oktober – dem Tag der deutschen Einheit.

Wie es vorher war, ist so manchem Musiker dabei noch lebhaft im Gedächtnis. Kreator-Chef Mille erzählte uns im Interview von den Erfahrungen, die Kreator damals machten, als sie direkt nach der Maueröffnung im Osten Deutschlands spielten:

Von wegen, früher sei alles besser gewesen. „Ich bin froh, heute nicht mehr unter solchen Zuständen und mit solchem Equipment arbeiten zu müssen“, lobt Mille die schöne neue Digitalwelt. Die Metal-Szene hingegen erfreute sich damals (noch) allerbester Gesundheit. „Alles war klein und übersichtlich, der Zusammenhalt war damals ein ganz anderer.“

Deutlich mehr über die Szene berichtet unser Autor im DDR-Metal-Special:

Wir trafen uns regelmäßig erst in einem ehemaligen FDJ-Jugendklub, später dann im „Bootshaus“ und im „Volkshaus“. In letzterem wurde am Wochenende die örtliche Tanzveranstaltung durchgeführt. Wir hatten unseren eigenen Sitzbereich, der für Szenefremde absolut tabu war. Gegen Mitternacht verließen die Popper fluchtartig die Tanzfläche, denn diese gehörte dann für ungefähr eine Stunde den Schwermetallern. Der Diskjockey erfüllte ab und an diverse Sonderwünsche durch das Abspielen mitgebrachter Tonbandkassetten oder wurde, wie im Falle von Razors ‘Nowhere Fast’ einfach dazu gezwungen.

Die ganze Welt mit Mauer erlebten Lemmy (Motörhead) Rob Halford (Judas Priest) und andere mehr, die uns ihre Erinnerungen im Special zum Mauerbau schildern:

Ich denke an Heuchelei, weil die DDR ihren Leuten erzählte, dass die Mauer eine „Antifaschistische Barriere“ ist. Das war sie auch, aber um ihre eigenen Leute drin zu behalten. (Lemmy)

 

Nach diesen Video-Interview mit Heaven Shall Burn wünschen wir einen frohen 03. Oktober!

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