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Spotify vs Victory Records: Kompletter Backkatalog vom Streaming-Dienst verschwunden

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Der Streaming-Anbieter Spotify und das Hardcore-Label Victory Records (Comeback Kid, Counterparts, Terror, Emmure) liegen derzeit miteinander im Clinch. Jetzt ist der gesamte Backkatalog aller Victory-Bands aus der Spotify-Bibliothek verschwunden – und dafür eine Rechnung des Labels aufgetaucht, laut der die Streaming-Betreiber Victory rund 23.000 US-Dollar für Spotify-Plays schulden.

In einem offiziellen Statement von Victory Records vom 20. Oktober 2015 heißt es: „Der Musikkatalog von Victory Records wurde in der letzten Nacht von Spotify zurückgezogen, weil Spotify Verbreitungs-Einnahmen in direkter Verletzung des US-Urheberrechtes nicht an die Künstler von Victory Record ausgezahlt hat. Spotify hat zudem eine große Menge von Alben entfernt, die Victory nicht veröffentlicht hat. Sie haben damit bewiesen, das ihre internen Mechanismen inadäquat funktionieren. Wir hatten darum gebeten, dass sie unseren Katalog nicht entfernen und wir freundschaftlich mit Spotify zusammenarbeiten würden und sie haben unseren Inhalt trotzdem entfernt. Es wurden, laut Statement von Spotify, 53 Millionen abgespielte Streams identifiziert, bei denen Spotify keine Verbreitungs-Tantiemen gezahlt hat”

Dokumente und Schulden

Weiterhin unterstreicht das Label, Spotify habe Victory im Anschluss ein Dokument vorgelegt, was dem Streaming-Anbieter weitgehende Rechte an der Verbreitung von bei Victory veröffentlichten Songs zugesichert hätte, aber eine direkte Vertragsverletzung mit anderen Geschäftspartnern des Labels dargestellt hätte – und deshalb abgelehnt worden wäre.

Wie Billboard.com vorrechnet, wurden von 3245 Songs, die über Victory erschienen sind und die bei Spotify angeboten wurden, nur 1062 korrekt abgerechnet. Die übrigen 2183 Songs hätten mit rund 53 Millionen abgerufenen Streams und einem Auszahlungsbetrag von rund 0,00043 US-Dollar po Stream 23.000 Dollar erwirtschaftet, die Spotify Victory jetzt schulden würde.

 

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