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Steel Panther froh über „Pussy Melter“-Kontroverse

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Erinnert ihr euch noch an den Skandal um das „Pussy Melter“-Effektpedal von Steel Panther-Gitarrist Satchel? Der Glam-Metaller hatte das Gerät in Kooperation mit der Firma TC Electronic designt. Doch nachdem zahlreiche Musikerinnen sich über die ihrer Meinung nach herablassende Art und Weise beschwerten, wie der „Pussy Melter“ angepriesen wurde und vermutlich auch dass er „Pussy Melter“ hieß, wurde das Teil vom Markt genommen.

Das irische „Overdrive“-Magazin sprach kürzlich mit Steel Panther darüber. In dem Interview sagte Satchel: „Die Leute sind inzwischen viel zu sensibel. Wir leben in einem Zeitalter der sozialen Medien, und die Menschen reagieren so schnell auf Dinge, noch bevor sie irgendwelche Nachforschungen anstellen. Sie sehen einfach irgendeinen Mist und reagieren. So war das auch mit diesem Mädchen. Ich kann mich jetzt nicht an ihren Namen erinnern. Die Band hieß Braids oder so…“

Leben und leben lassen

„Jedenfalls sah die das Fußpedal und ihre erste Reaktion war: ‚Das sollte es nicht geben. Lass uns sehen, dass es verschwindet.‘ Sie wusste nicht, worum es bei uns geht. Das ist ein Teil des Problems der Ära, in der wir jetzt leben. Die Leute sollten sich die Zeit nehmen, um sich die Dinge ein bisschen eingehender anzusehen, bevor sie einen Sturm lostreten. Wenn die Menschen einen Moment innehalten und versuchen zu verstehen, dann entdecken sie vielleicht den Humor im Leben und lernen, bestimmte Situationen mit einem Lachen abzutun.“

Steel Panther-Schlagzeuger Stix Zadinia hatte noch zu ergänzen: „Die Ironie an der ganzen Lage ist doch: Hätte sie es gesehen und gesagt ‚Das ist nichts für mich‘, wäre die ganze Chose einfach im Sand verlaufen. Ehrlich, das Pedal war schon ein ganzes Jahr auf dem Markt. Und als sie anfing sich darüber aufzuregen, hat sie so viel Aufmerksamkeit darauf gelenkt und im Gegenzug die beste Marketing-Kampagne erzeugt, die sich irgendwer erhoffen konnte. Ihre Handlungen erschufen eine Situation, die mehr war als ein Gitarrenpedal.“

„Die Menschen fingen an, auf sie zu reagieren, indem sie sagten: ‚Hey, nur weil du es nicht magst, heißt das nicht, dass ich es nicht mag.‘ So wurde dieses riesige Ding draus, und ich bin so dankbar dafür, dass sie es so gehandhabt hat, wie sie es gehandhabt hat. Weil das hat diese übersensible Menschengeneration beleuchtet, die sich heutzutage fortwährend von einfach allem angegriffen fühlt.“

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Satchel fiel dazu auch noch etwas ein: „Als sich das Ganze so aufheizte, gab es so viele Leute, die den ‚Pussy Melter‘ kaufen wollten als direkten Protest gegen jeden, der ihnen sagt, was sie zu tun haben. Es war eine direkte Reaktion auf diese Art von übersensiblen Menschen, die von allen anderen erwarten, dass sie das mögen, was sie mögen, und im Grunde so leben, wie sie wählen, ihr Leben zu leben. Das war erstaunlich zu sehen.“

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Metal zum Lachen: Backstage bei Bülent Ceylan

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