Studioreport: So klingt das neue Volbeat-Album SEAL THE DEAL & LET’S BOOGIE

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Rebound
Was zunächst wie eine mit halbem Tempo gefahrene Ramones-Verbeugung (samt „1,2,3,4“-Zwischenruf) klingt, entpuppt sich als Cover-Version der US-amerikanischen Punk-Rocker Teenage Bottlerocket. Totaler Ohrwurm und ein Fest für Harmoniebedürftige.

Mary Jane Kelly
Für ein doch recht ernstes Thema (Kelly war das letzte Opfer von Jack The Ripper) eine recht flotte und heitere Schwofnummer für die Tanzfläche des nächsten Rockabilly-meets-Metal-Treffens.

Volbeat_Studioreport_02

Goodbye Forever
Die Strophe zunächst reduziert von Bass, Schlagzeug und Stimme getragen, steigert sich der Song bis hin zu einem Mittelteil mit Marschtrommeln, bevor der komplette Gospelchor aufgefahren wird und etwas ‘We Are The World’-Gefühl evoziert. Cool.

Seal The Deal
Ein kompromissloser Uptempo-Rock’n’Roller mit rassigem Refrain. Zwischendurch eine etwas sumpfige Slide-Gitarre, dann setzt die Riff-Säge an und mündet in einem bluesigen Solo.

Battleship Chains
Die zweite Cover-Version dieses Albums ist eine Terry Anderson-Komposition, die Mitte der Achtziger von den genialen Georgia Satellites berühmt gemacht wurde und perfekt ins Boogie-Bild passt. Ein stimmiger Kandidat für die Pub-Party, der auch Status Quo gut zu Gesicht stehen würde.

You Will Know
Ein Hauch von Achtziger-AOR durchweht die letzte Nummer der Platte. Dynamisch spannend, erneut enorm gefällig und mit einem haarigen Helden­solo verziert, ­beschließen Poulsen & Co. das Album auf demselben hohen Niveau, mit dem sie es eröffnet haben.

Volbeat SEAL THE DEAL & LET’S BOOGIE
Volbeat SEAL THE DEAL & LET’S BOOGIE

Fazit: Mit SEAL THE DEAL & LET’S BOOGIE verfeinern Volbeat ihr bisheriges Erfolgsrezept und bringen es komprimiert auf den Punkt. Große Hit-Dichte und ein erhöhter Rock-Faktor sowie weniger divergierende Einzel­ausreißer in andere Genre-Gefilde machen ihr sechstes Album aus – und zur verführerischen Volbeat-Vollbedienung.

Toke Holt Promo

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Iron Maiden: Heute vor 41 Jahren erschien KILLERS

1981 war ein denkwürdiges Jahr. Ab Januar cruisten die ersten (und einzigen) DeLoreans durch die Straßen, Mission STS-1 läutete die Space Shuttle-Ära der NASA ein, und zahlreiche Iron Maiden-Fans pilgerten in nächstbeste Plattenläden, um sich die neueste Scheibe anzuschaffen, welche die New Wave Of British Heavy Metal anspülte – KILLERS. Heute, am 2. Februar, wird sie 41 Jahre alt. Randnotiz: Alle im Artikel verwendeten Zwischenüberschriften sind entweder Song-Titel oder Song-Textschnipsel von Iron Maidens Meilenstein KILLERS, die nicht nur gewissermaßen zum zugehörigen Textabschnitt passen, sondern in die ihr beim Lesen reinhören könnt. Prodigal Son Die offiziellen Arbeiten an ihrem zweiten Langspieler…
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