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Suicide Silence: Song wird aus „Devil May Cry 5“ wegen sexueller Belästigungsvorwürfe entfernt

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Im Rahmen der Tokyo Game Show hat Capcom einen neuen Trailer zum kommenden Actionspiel „Devil May Cry 5“ präsentiert. In dem Trailer hört man auch den Theme-Song von Dämonenjäger Dante. Dieser wurde gemeinsam von Suicide Silence und Cody Matthew Johnson geschrieben, dem Komponisten des Spiels. Aufgrund von Vorwürfen wegen sexuellen Fehlverhaltens wird der Song nun aber vermutlich aus dem gesamten Spiel entfernt.

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Das Lied heißt ‚Subhuman‘ und wurde für Dante, einen der spielbaren Charaktere von „Devil May Cry 5“, geschrieben. Auf Twitter hat Komponist Cody Matthew Johnson stolz die Verfügbarkeit des Songs und des dazugehörigen Musikvideos verkündet:

„Zwei Jahre in der Mache und jetzt kann ich endlich Dantes Theme für ‚Devil May Cry 5‘ veröffentlichen, der in Zusammenarbeit mit den Death-Core-Pionieren Suicide Silence entstand. Der Song ist bei allen großen Streaming-Plattformen verfügbar und das Musikvideo gibt es bei YouTube.“

Mal ganz davon abgesehen, dass die Reaktionen von Fans eher gemischt ausfallen, ‚Subhuman‘ hat noch ein ganz anderes Problem, welches direkt mit Suicide-Silence-Sänger Hernan „Eddie“ Hermida zusammenhängt. Dieser sah sich im vergangenen Jahr nämlich mit Vorwürfen wegen sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert. So behauptet Verena Celis aus Australien, dass sie von Hermida „emotional und sexuell manipuliert“ wurde, als sie 17 Jahre alt und er 32 Jahre alt war. In ihre Stellungnahme gab sie zu Protokoll, dass sie 16 Jahre alt war, als sie zum ersten Mal mit Hermida online gesprochen hat. Zu einem Zeitpunkt soll Hermida angenommen haben, sie sei bereits 18 und somit volljährig. Das hat sie jedoch niemals korrigiert und so soll Eddie Hermida ihr angeblich explizite Fotos geschickt haben und auch nach entsprechenden Fotos von ihr gefragt haben.

Einen Tag, nachdem die Anschuldigungen öffentlich bekannt wurden, entschuldigte sich Eddie Hermida in einer Stellungnahme und gab auf Facebook unter anderem das hier zu Protokoll:

„Ich entschuldige mich in erster Linie bei Verena, dass sie sich durch unsere frühere Kommunikation verletzt, manipuliert und anderweitig beunruhigt fühlt. Ich möchte mich bei den Leuten entschuldigen, die meine Arbeit als Musiker unterstützen (sowohl bei den Fans als auch hinter den Kulissen), für das Unbehagen, das Misstrauen und den Schaden, den diese Anschuldigungen verursacht haben.


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