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Tankard: Kynophobie für Fortgeschrittene

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Textlich dreht sich auf PAVLOV’S DAWGS (VÖ: 30.09.2022) aber nicht alles um Gerres Kynophobie (Angst vor Hunden), sondern auch gesellschaftlich relevante Themen. ‘Ex-Fluencer’ ist ein schönes Beispiel dafür. „Wir sind bekanntlich Kinder der Achtziger, als es diesen ganzen Krempel noch nicht gab. Aber auch wir nutzen die Sozialen Medien. Es gibt jedoch junge Menschen, die sich komplett in dieser Welt verlieren und nur noch auf Klicks aus sind. Unsere fiktive Geschichte geht am Ende gut aus, aber natürlich lauert dort ein Gefahrenpotenzial.“

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‘Lockdown Forever’ klingt auch nicht unbedingt nach einem erstrebenswerten Zustand. „Das ist natürlich ebenfalls ein fiktives Szenario. Was würde passieren, wenn wir alle ab jetzt für immer zu Hause bleiben müssten? Grundsätzlich habe ich versucht, eine Mischung aus ernsten und humoristischen Texten zu schreiben, wie eigentlich bei allen Alben. Unser Debüt ZOMBIE ATTACK nehme ich mal raus, da waren wir noch sehr jung und haben nur Horrorfilme geguckt, haha.

Es gibt natürlich Leute, die uns komplett in die Fun-Ecke stellen. Aber daran sind wir auch selbst schuld. Zu beiden von dir angesprochenen Songs wird es übrigens Videos geben. ‘Ex-Fluencer’ wird einen Clip mit Live-Material vom diesjährigen Rockharz enthalten, und zu ‘Lockdown Forever’ denken wir uns noch etwas aus.“ Textlich wie musikalisch auffällig ist der getragene Rausschmeißer ‘On The Day I Die’, der die üblichen Thrash-Grenzen deutlich sprengt. „Bei uns läuft es immer so, dass ich die Songs ganz zum Schluss bekomme, wenn sie mehr oder weniger fertig sind.

Todestag

Dann denke ich mir eine Melodie aus und singe erst mal irgendwelche Wörter darüber. Bei dieser Nummer schoss mir sofort die Zeile „On the day I die“ in den Kopf. Auf dieser Basis dachte ich darüber nach, was ich in meinen letzten 24 Stunden tun würde. Wen will ich noch mal in den Arm nehmen, welche Missverständnisse klären, mich bei wem entschuldigen? Der Song konnte nur als Rausschmeißer funktionieren, ist aber mein Albumfavorit.“

Was Fronter Andreas „Gerre“ Geremia über gefährliche Fleischfresser im Westentaschenformat und die leeren Straßen von Sevilla zu erzählen hat, lest ihr in der METAL HAMMER-Oktoberausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Black Sabbath spielten nie einen Song zweimal gleich

Black Sabbath haben früher viel improvisiert – so viel, dass die Briten manche Songs niemals in ihrer eigentlichen Studiofassung gespielt haben. ‘Paranoid’ (PARANOID, 1970) sei zum Beispiel solch ein Fall gewesen, wie sich Schlagzeuger Bill Ward erinnert. Im Interview mit ‘LA Radio Sessions’ sprach er außerdem über den Song, bei dem die Band vermutlich am experimentierfreudigsten war. Niemals identisch „Nun ja, wenn ich darüber nachdenke, bestand der Großteil unserer Shows aus Improvisation“, spekulierte Ward. „Tony legte immer wieder richtig fette Gitarrensoli hin. Das war einer der Programmpunkte, die manchmal bis zu 40 Minuten dauerten. Anfangs spielten wir fast zweieinhalb Stunden,…
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