THE WILD HUNT von Watain: Ist Black Metal tot?

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METAL HAMMER-Ausgabe September 2013
METAL HAMMER-Ausgabe 09/2013

>>> das vollständige Interview zum neuen Watain-Album THE WILD HUNT lest ihr in der September-Ausgabe des METAL HAMMER

Hallo Erik. Ist Black Metal tot?

Erik Danielsson: Manche behaupten das – aber ich sehe das nicht so. Jeder weiß, dass diese Form der Musik im Schatten existiert. Es gab Jahre, wo sie mehr im Licht stand. Wir kommen aus einer Welt, die den meisten Menschen völlig unbekannt ist.

Auch der Black Metal verändert sich – das hat er schon immer getan. Die alten und großen Bands sind immer noch relevant, sei es vielleicht auch nur, um den jungen zu zeigen, wie die Fußstapfen aussehen. Das ist beim Punk oder Gothic genau das gleiche.

Vor drei Jahren hast du uns gesagt, dass Watain eine Art Schloss für dich darstellt. SWORN TO THE DARK war wichtig für die Struktur, und LAWLESS DARKNESS baute die Türme auf. Durch die Fenster sah man abstoßende Dinge, und vor dem Schloss brannte ein riesiges Feuer. Wie verändert nun THE WILD HUNT dieses Schloss?

Erik: THE WILD HUNT beschreibt ganz genau das Innenleben des Schlosses. Wir reflektieren uns sehr stark auf diesem Album. Das hat auch innerhalb der Band zu einigen Kämpfen geführt. Viele Leute glauben, dass wir niemanden in unsere Welt hineinlassen, doch dieses Mal laden wir alle aus tiefstem Herzen ein, sich unsere Welt anzuschauen.

Und das deutlichste Zeichen dafür ist ‘They Rode On’. Die Reaktionen zeigen bislang, dass Black-Metaller plötzlich auf Balladen stehen.

Erik: Wenn es so ist, dann zeigt das doch nur, dass sie ansonsten Pussys sind, die ihre Emotionen hinter einer pseudoharten Schale verstecken. (lacht)

Deswegen werden diesen Song viele Leute mögen, weil er anders ist. Ich hoffe sowieso, dass ihn viele Leute mögen werden. Aber nicht, weil er anders ist, sondern weil er einen unfassbar tiefen Blick in das Innenleben von Watain zulässt.

Weiterlesen könnt ihr in unserer September-Ausgabe.
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