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Tobias Forge: Letzter Death Metal-Versuch brach ihm das Herz

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Wie Ghost-Fans hinreichend bekannt sein dürfte, waren die musikalischen Entwürfe von Tobias Forge nicht immer schon so melodieselig wie bei seiner Mummenschanz-Kapelle. Der Schwede startete zuvor mehrere Band-Versuche. Den nachhaltigsten Eindruck hinterließen dabei seine Death-Thrash-Metaller Repugnant. Forges Hoffnungen mit dieser Formation sollten sich jedoch nicht erfüllen, was ihm das Herz brach, wie er selbst im Interview mit dem britischen Metal Hammer ausplauderte.

Enttäuschte Erwartung

In dem Gespräch blickte Tobias Forge auf seine Zeit in Repugnant zurück, bei denen er als Gründungsgitarrist und -sänger die Figur Mary Goore gab. Auch über seinen damaligen Traum, einmal mit seiner Band für Slayer eröffnen zu dürfen, führte er an. „Ich habe in den späten Neunziger Jahren auf die harte Tour gelernt, dass es schmerzhaft realitätsfremd war, wenn man mit seiner Gruppe zu dieser Zeit von den Achtziger Jahren inspirierten Death Metal spielen will. Es brach mir das Herz. Ich wollte, dass wir von Roadrunner gesignt werden und Slayer supporten. Das ist bedauerlicherweise nie passiert.

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Oder vielleicht zum Glück. Denn es hat mich noch für ein paar mehr Jahre am Boden gehalten. Und wenn diese Dinge geschehen wären, wäre ich heute vielleicht nicht hier.“ Repugnant waren von 1998 bis 2004 aktiv sowie für kurze Momente 2010 und 2011. Das einzige vollwertige Studioalbum der Gruppe, EPITOME OF DARKNESS, erschien 2006 — zwei Jahre nach Band-Auflösung. „Repugnant schnupperten am Erfolg. Wir unterschrieben beim Label Hammerheart. Das fühlte sich damals so an, als ob wir es geschafft haben, denn das Erste, was sie mit uns gemacht haben, war, uns als Support für die US-amerikanische Band Macabre auf Tour zu schicken.

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Sie waren eine unserer Lieblingsbands, sind es immer noch. Und immer, wenn wir in Chicago spielen, kommen sie zu den Konzerten. Zum damaligen Zeitpunkt fühlte es sich so an, als ob etwas aus uns werden könnte. Doch wir trennten uns schnell von Hammerheart, weil wir uns nicht einigen konnten. Es fühlte sich an, als ob wir unsere Chance vertan hätten.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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