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Trivium: Corey Beaulieu verteidigt SILENCE IN THE SNOW

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Wer sich nach gesanglicher Härte wie noch auf IN WAVES sehnte, war nach den ersten Eindrücken von SILENCE IN SNOW enttäuscht. Trivium-Gitarrist Corey Beaulieu verteidigte jetzt in einem Interview mit stereoboard.com den Ansatz hinter dem neuen Album.

Schreien ist nicht das, was einen harten Song ausmacht“, meint Beaulieu. „Wir hatten auf jedem Album Geschrei und wir wollen nicht immer und immer wieder das Gleiche machen. Auf IN WAVES waren sogar Songs, bei denen wir nur geschrien haben – was wir davor noch nie gemacht haben – und bei manchen wurde dafür nur gesungen. Wir können uns halt in den verschiedenen Extremen gut zurechtfinden.“

Reaktionen

Auch die Reaktionen auf den von METAL HAMMER zur Verfügung gestellten exklusiven Vorab-Stream von SILENCE IN THE SNOW, zeugten häufig von Enttäuschung: Von „echter Pop-Klamauk“ über „richtig öde“ war über den Klargesang von Trivium-Sänger Matt Heafy auf Facebook wenig Gutes zu lesen.

Rob Halford, Bruce Dickinson und Co.

Das Sänger von Metal-Bands schreien, wie es Matt Heafy bei Trivium sonst auch getan hat, sei ohnehin eine recht späte Entwicklung im Genre:

Heavy Metal fing an mit Black Sabbath und dann dauerte es ungefähr 15 oder sogar 20 Jahre, bevor das Schreien eingeführt wurde – mit Venom oder so“, erklärt Corey weiter. „In den Siebzigern gab es also haufenweise, düstere Riffs mit tollen Sängern: Rob Halford, Dickinson, Gillan, Dio. Sie alle hatten diese großartigen Stimmen und das ist nunmal die verdammte Quelle, aus der Heavy Metal entsprungen ist.“

„Egal ob Cannibal Corpse oder Judas Priest“

Der Trivium-Gitarrist versteht also die Nörgler nicht, die dem neuen Album SILENCE IN THE SNOW vor der Veröffentlichung schon vorwerfen, durch den neuen Gesangstil zu viel an Härte verloren zu haben. Metal sei laut Beaulieu eben vielseitig: „Egal ob Cannibal Corpse oder Judas Priest: sie gehören alle zur Familie des Metal-Genres.“

Schließlich hätten die Trivium-Fans auch genug andere Alben, auf die sie zurückgreifen könnten, wenn ihnen SILENCE IN THE SNOW nicht zusagen würde: „Wenn unsere Fans das Schreien vermissen, haben wir sechs andere Alben für sie, auf dem wir schreien“, gibt der Gitarrist zu verstehen. „Außerdem schreien wir Live doch noch, es ist ja nicht so, als es hätten wir unsere alten Songs geändert.“

Das von Klargesang geprägte neue Trivium-Album SILENCE IN THE SNOW erscheint diesen Freitag, den 2. Oktober. 

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