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Trivium: Matt Heafy hatte Stimmprobleme, Gründe für weniger Shouts

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Trivium-Bassist Paolo Gregoletto hat in einem Interview mit Artisan News enthüllt, dass es nicht nur künstlerische Gründe waren, die für die fehlenden Shouts auf dem aktuellen Album SILENCE IN THE SNOW verantwortlich sind. Stattdessen spielten auch Argumente um die Gesundheit von Frontmann Matt Heafy eine wichtige Rolle. Dieser hatte sich nämlich vor einigen Jahren durch Überbelastung von zwei zu kurz hintereinander stattfindenden Shows seine Schrei-Stimme kaputtgemacht. “Matt hat uns vor ein paar Jahren echt erschreckt, als wir ein paar Shows absagen mussten. Wir haben gedacht, er hätte seine Stimme ernsthaft verletzt. Zum Glück war es nur Überlastung. Wir haben eine Show um zehn Uhr abends gespielt und dann am nächsten Tag gegen zwölf Uhr mittags. Und Matts Stimme war “Toast” und wir mussten absagen. Und er musste eine Menge Techniken neu lernen.”

Dies sei ein Faktor gewesen, der sich auch auf SILENCE IN THE SNOW ausgewirkt habe. “Wir hatten das Schreien nicht. Und es war auch immer die Frage: Kommt Matts Schreien überhaupt zurück? Und wenn wir es nicht schaffen, dass Matt die alten Sachen schreien kann, wollen wir dann ein Album machen, welches das so in den Vordergrund stellt, dass wir Probleme bekommen, es live anzubieten? Diese Frage hatten wir im Hinterkopf. Es war nicht die einzige Sache, das uns dazu gebracht hat, auf diesem Album nur Gesang zu haben, aber ich habe gedacht ‘Das könnte unsere Band für immer verändern, wenn er den Kram nicht mehr kann.’” 

Eine Zeitlang musste Gitarrist Corey Beaulieu Teile der Shouts übernehmen, da Matt Heafy zunächst neue Techniken erlernen musste, um die Fähigkeit des Shoutens zurückzuerlangen. Dies habe bis zu den letzten drei bis vier Monaten gedauert, jetzt aber könne Heafy wieder “99 Prozent dessen anbieten, was er vorher konnte.” Dennoch sei die Zeit schwierig gewesen – zumal das neue Album in den Startlöchern gestanden habe.

Trivium: Matt Heafy zieht das Singen dem Schreien vor

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