Toggle menu

Metal Hammer

Search

Twisted Sister: Jay Jay French hält Rock auch für tot

von
teilen
mailen
teilen

Von gealterten Rock-Größen wie zum Beispiel Kiss-Bassist Gene Simmons ist hier und da mal zu hören, dass sie die harte Gitarrenmusik für tot halten. Ins gleiche Horn stößt nun auch der ehemalige Twisted Sister-Gitarrist Jay Jay French. Im Interview mit Sean P McKenna bei Barstools And Bandtalk erläuterte der Musiker seine differenzierte Ansicht.

Wo sind junge Rock-Superstars?

„Die Leute fragen mich: ‚Was bringt dich dazu zu sagen, dass Rock tot ist?'“, beginnt der Twisted Sister-Veteran. „Hier ist meine Version dazu… Als ich 17 Jahre alt war, damals 1969, war keiner meiner Helden älter als 27. The Beatles, The Rolling Stones, The Who, Led Zeppelin, Pink Floyd, Jimi Hendrix, Bob Dylan, Grateful Dead, Jefferson Airplane… Die größten Rock-Stars in der Geschichte der Welt waren nicht mehr als zehn Jahre älter als ich, als ich 17 war. Sag mir einen 27-jährigen Rock-Star von heute. Niemand kann mir einen nennen.“

Empfehlungen der Redaktion
David Ellefson (Ex-Megadeth): "Rock ist tot in Amerika."

Anschließend fährt Jay Jay French fort mit seinen Überlegungen: „Darauf höre ich oft: ‚Rock ist nicht tot, Rock gibt es überall.‘ Aber ich sage nicht, dass es keine Rock-Bands gibt. Ich sage nur, dass die kollektive Psyche, die aktuelle Musik-Trends und die soziologische Wirkung von Musik diktiert, sich nicht in der Rock-Welt zeigt, was Massenakzeptanz angeht. Was zeigt sich in der Musik-Welt? Hip-Hop — riesig. Country — riesig. Pop-Sängerinnen — riesig. Man kann 20 Rapper unter 25 Jahren herunterrasseln, man kann 20 Pop-Sängerinnen unter 25 Jahren herunterrasseln, man kann tonnenweise Country-Künstler herunterrasseln. Rock-Musiker rasselt man nicht herunter.“ Das hieße natürlich nicht, dass Rock und Metal in ihrer jeweiligen Nische nicht funktionieren. „Doch die Jugend von Amerika absorbiert Rock nicht und sagt: ‚Das reflektiert, wer ich bin.'“

🛒  TWISTED SISTER-SHIRT BEI AMAZON HOLEN!

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Söhne von Phil Campbell halten Band am Leben

Der frühere Motörhead-Gitarrist Phil Campbell ist am 13. März 2026 total unerwartet verstorben. Im Nachgang stellte sich die Frage, wie es mit seiner Band Phil Campbell And The Bastard Sons weitergehen wird, die er 2016 mit seinen Jungen Todd, Dane und Tyla gegründet hat (und wo aktuell Julian Jenkins als Frontmann fungiert). Seine Sohnemänner haben nun den Entschluss gefasst, die Musikgruppe fortzuführen. Die Show muss weitergehen "Wir hatten ursprünglich eine Reihe Live-Auftritte für 2026 geplant", heißt es im zugehörigen Statement in den Sozialen Medien. "Und viele von euch haben sich gefragt, ob die Band ohne ihren Vater weitermachen würde. Auch…
Weiterlesen
Zur Startseite