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Týr: Mit Waljagd auf Konfrontationskurs

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Das komplette Interview mit Heri Joensen von Týr findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Märzausgabe.

Was die Situation zuletzt nicht einfacher für die Färinger machte, war eine öffentliche Schlammschlacht mit der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd und damit verbundene Boykottierungen ihrer Auftritte. Auslöser dieses Zwists war ein von Heri Joensen selbst veröffentlichtes Foto, auf dem zu sehen ist, wie er aktiv an der Schlachtung eines Grindwals teilnimmt. METAL HAMMER berichtete im August 2016 online darüber.

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Daraufhin sagte der Club Logo in Hamburg ein Konzert der Folk-Metaller ab, und viele andere Konzertveranstalter folgten diesem Beispiel, was Joensen kurze Zeit später zu einer Stellungnahme veranlasste. Darin verteidigte er die Grindwaljagd als Tradition und argumentierte, es handle sich dabei nicht um ein bestialisches Niedermetzeln der Tiere. Dies wiederum rief Demonstranten auf den Plan, welche fortan bei jedem Auftritt der Band zugegen waren.

Lieber schlechte Werbung für Týr als gar keine

Man wäre aber kein Profi, wenn man nicht auch aus solch einem Skandal seine Vorteile ziehen würde. Zum einen haben Týr derlei Geschichten längst in Liedern verarbeitet, die sich gegen die Organisation und ihren Gründer Paul Watson richten. ‘Rainbow Warrior’ (2003) und ‘Grindavísan’ (2013). Zum anderen hat es der Band zweifellos allerhand mediales Interesse eingebracht. Und, wie heißt es doch so schön: Lieber schlechte Werbung als gar keine. So haben Týr Anfang des Jahres eine Einladung zur 70.000 Tons Of Metal-Festival-Kreuzfahrt bekom­men.

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Nichtsdestotrotz habe sich die Lage mittlerweile wieder entspannt, schildert Joensen. Auf die Boykotts angesprochen, meint der Kopf der Band nur trocken: „Diesbezüglich haben wir schon länger nichts mehr gehört. Nur hier und da ein paar Kommentare von Leuten, die unsere Musik überhaupt nicht hören und sowieso zu keiner unserer Shows kommen würden. Daher ist es egal, ob sie uns mögen oder nicht. Aber Konzertabsagen gab es seit 2016 keine mehr.“ Ein Wikinger wäre schließlich kein Wikinger, wenn er sich so schnell geschlagen geben würde.

Das komplette Interview mit Heri Joensen von Týr findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Märzausgabe.

Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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