Udo Dirkschneider: Der Macher

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Das komplette Interview mit Udo Dirkschneider findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

METAL HAMMER: Udo, MY WAY ist eine Cover-Platte. Wie entstand die Idee dazu?

Udo Dirkschneider: Ich habe schon einige Cover gemacht: Für A TRIBUTE TO JUDAS PRIEST haben wir ‘Metal Gods’ aufgenommen (1997 – Anm.d.A.). Ganz weit zurück liegt ‘Born To Be Wild’ mit Raven (1983 – Anm.d.A.). Dann ist da noch ‘Breaking The Law’ mit Doro (2002 – Anm.d.A.), und es gibt noch einen Song, ich weiß schon gar nicht mehr… Ach ja, ich habe meine alte Band Accept gecovert mit ‘X-T-C’ (Song aus der David Reece-Ära, Cover von 2003 – Anm.d.A.) – okay, das kann man nicht zählen. Die Idee bestand also schon lange, wir haben immer wieder über Songs nachgedacht.

Dank Corona hatten wir nun viel Zeit, also probierten wir einfach mal zwei, drei Nummern aus und arrangierten sie um. Danach dachten wir uns: Warum nicht? Es klang nicht so, als würde ich Klaus Meine oder Dio nachmachen wollen. Also erstellten wir eine Liste von Stücken aus den Siebzigern und Achtzigern, die mich begleitet haben, und entschieden uns für die, bei denen meine Stimme am besten zur Geltung kommt. Das Ergebnis ist gar nicht mal so schlecht geworden.

METAL HAMMER: Tina Turners ‘Nutbush City Limits’ habt ihr angeblich mit Accept im Proberaum gecovert…

UD: Nicht jedes Mal, aber schon oft. Leider gibt es davon keine Aufnahmen, das wäre natürlich sensationell. Ich bin schon sehr, sehr lange Tina Turner-Fan, auch das war ein Muss für mich. Diese Nummer haben wir ebenfalls etwas verändert – Tina Turner nachzusingen, wäre wohl etwas komisch geworden…

🛒  MY WAY bei Amazon

METAL HAMMER: Bei Wolfsheims ‘Kein Zurück’ singst du auf Deutsch. Wie war das für dich?

UD: Die Nummer habe ich mal im Radio gehört. Sie hat eine tolle Atmosphäre, mich sprach vor allem der Text an. Darin fand ich ein wenig meine eigene Karriere wieder. Gutes, Schlechtes – doch egal, was kommt: Man sollte nicht zurückschauen, sondern nach vorne. Nicht zurückzugehen, sondern vorwärts – genau das habe ich in meiner Karriere immer gemacht. Zuerst wollten wir den deutschen Text ins Englische übersetzen, das war aber ein Schuss in den Ofen.

Also probierten wir es auf Deutsch – für mich war dies das erste Mal, überhaupt in dieser Form deutsch zu singen. In der Muttersprache zu singen, war nicht einfach, muss ich ehrlich sagen – deutsche Sprache, schwere Sprache. Englisch fließt beim Singen mehr raus. Es war interessant, hat aber funktioniert. Für einige Leute wird es eine riesige Überraschung sein, dass Udo auf einmal deutsch singt.

***

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.metal-hammer.de/spezialabo

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
twittern
mailen
teilen
Five Finger Death Punch: Die Hörprobe von AFTERLIFE

Das komplette Studio-Interview mit Five Finger Death Punch findet ihr in der METAL HAMMER-Augustausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Die Hörprobe: AFTERLIFE VÖ: 19.8. Welcome To The Circus Nach einer schauderhaft schrägen Spieluhr bauen die harten Instrumente einen Rhythmus auf, der mit dem unverkennbar rauen Sound von Five Finger Death Punch in das Album einsteigt. AfterLife Im Gespräch mit Zoltán Báthory werden verschiedene Perspektiven über das ‘AfterLife’ deutlich, die der Titel-Song bereits andeutet und wir in unserer nächsten Ausgabe deutlicher beleuchten werden. Times Like These Sänger…
Weiterlesen
Zur Startseite