Udo Dirkschneider vs Accept: freundlich distanziert

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U.D.O.-Chef und Sänger Udo Dirkschneider hat mit Accept Metal-Geschichte geschrieben, konzentrierte sich nach einem Intermezzo Mitte der 90er aber nur noch auf seine Solo-Karriere. Die Kollegen ließen Accept ruhen. Dass Accept nun höchst erfolgreich mit einem neuen Sänger Mark Tornillo (vorher bei TT Quick) zurück sind, wird Udo Dirkschneider nicht gerade kalt lassen.

Streit möchte er aber trotzdem vermeiden, wie unter anderen ein aktuelles Interview zeigt, in dem er erklärt:

„Es ist ein gutes Album und der Sänger macht einen ziemlich guten Job. […] Ich habe auch nie gesagt, dass Accept keine guten Songs mehr schreiben könnten. Wir sind ja nicht im Kindergarten. Ich wünsche ihnen alles Gute.“

Einen Einfluss auf sein eigenes neues Album REV-RAPTOR habe das Accept-Reunionsalbum BLOOD OF THE NATIONS auch nicht gehabt. Es ist das neunte Album, dass er seit dem letzten gemeinsamen Accept-Album PREDATOR (1996) veröffentlicht. Genau da sei eventuell auch der Grund dafür zu finden, dass Accept jetzt so furios wieder auftauchten, während U.D.O. wie immer behandelt werde, erklärt er in einem weiteren Interview:

„Sie hatten genügend Zeit für ein neues Album – über zehn Jahre. Ich wünschte, ich hätte zehn Jahre für ein neues Album.“

Ob BLOOD OF THE NATIONS wirklich zehn Jahre besser klingt als REV-RAPTOR, müssen die gemeinsamen Fans entscheiden, von denen es ja einige gibt.

Natürlich haben auch wir mit Udo Dirkschneider über ihn und sein Verhältnis zur aktuellen Accept-Situation gesprochen. Was er uns erzählte, könnt ihn im nachlesen.

Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

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