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Verstärker-Pionier Jim Marshall mit 88 Jahren verstorben

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Jim Marshall war nicht einfach nur ein Techniker – er prägte das Bild von Rock- und Metal-Konzerten bis heute. Seine Verstärker sind in Sound und Optik nicht aus unserer Szene weg zu denken. Wie sehr der Rock und seine Werte Jim Marshall im Blut lagen, zeigen nicht nur seine Produkte, sondern auch seine Spitznamen: „The Father of Loud“ oder schlicht „The Lord of Loud“.

Heute verstarb der Visionär mit 88 Jahren.

Hier der offizielle Nachruf auf Jim Marshall (29.07.1923 – 05.04.2012) im O-Ton:

„Mit großer Trauer müssen wir den Tod unseres zutiefst verehrten Firmengründers, Wegbereiters und Freundes, Dr. Jim Marshall, OBE, bekannt geben.

Wir verneigen uns vor einem zur Legende gewordenen Mann, der sein wahrhaft bemerkenswertes Leben in vollen Zügen genossen hat.

Jims Aufstieg in die Geschichtsbücher als „Father of Loud“ und als der Mann, der für 50 Jahre „Sound of Rock“ verantwortlich zeichnet, ist eine wahr gewordene „vom-Tellerwäscher-zum-Millionär“-Geschichte. Obwohl bereits in seiner frühesten Jugend von tuberkulösen Knochen gezeichnet, stieg Jim zu einem der vier Urväter auf, die die Werkzeuge erschaffen haben, die den echten Rock-Sound, wie wir ihn heute kennen und lieben, erst ermöglicht haben. Dieses bahnbrechende Quartett wird komplettiert durch Leo Fender, Les Paul und Seth Lover – zusammen mit Jim bilden sie die Grundpfeiler für alles, das rockt.

Neben der Erschaffung der Verstärker, die bis heute zur ersten Wahl zahlloser Gitarrenhelden und revolutionärer Bands wurden, war Jim ein unglaublich bescheidener und großzügiger Mann, der in den vergangenen Jahrzehnten meist eher diskret viele Millionen Pfund wohltätigen Zwecken gespendet hat.

Während die gesamte Marshall-Familie Jims Verlust beklagt und ihn vermissen wird, fühlen wir uns gleichwohl bereichert, ihn gekannt zu haben. Wir sind glücklich zu wissen, dass er jetzt an einem viel besseren Ort ist, der sicherlich jetzt auch ein gewaltiges Stück lauter wird!


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Riot: Original-Gitarrist Lou ‘L.A.’ Kouvaris verstorben

Die Metal-Welt hat einen weiteren Verlust zu beklagen. Wie die New Yorker Heavy Metal-Veteranen Riot via Facebook bestätigten (siehe unten), ist deren ursprünglicher Rhythmusgitarrist Lou ‘L.A.’ Kouvaris gestorben. Er wurde 66 Jahre alt. Über die Todesursache wurde bislang keine definitive Aussage gemacht. Laut Riot-Manager Giles Lavery habe Kouvaris jedoch Symptome von COVID-19,der Krankheit, die das Coronavirus hervorruft, gezeigt. In den sozialen Medien richteten Riot ein paar emotionale Worte an ihren einstigen Weggefährten: "Wir haben einen weiteren Bruder verloren. Lou hat auf dem allerersten Riot-Album ROCK CITY gespielt und ist mit der aktuellen Besetzung mehrere Male aufgetreten, denn wir sind eine…
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