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Volbeat: Eine ganz normale Band

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Als Neuer in einer etablierten Band zu agieren beziehungsweise ertsmals bei einem Album kreativ mitzuwirken, fühlt sich vermutlich erst mal etwas seltsam an. Der seit 2016 bei Volbeat als festes Band-Mitglied agierende Bassist Kaspar Boye Larsen (Nachfolger von Gründungsmitglied Anders Kjølholm, der 2015 ausgestiegen war) erzählte Distorted Sound von seinen Erfahrungen.

„Als ich in die Band einstieg, hatte ich noch keine Ahnung, wie das alles werden würde und die anderen Jungs damit klarkommen“, so der Bassist. „Wenn man einer Band neu beitritt, muss man sich erst mal an die vorherrschenden Gegebenheiten anpassen. Bei manchen schreibt nur einer die Songs, bei anderen sind sämtliche Mitglieder ins Songwriting integriert.“ Larsen hatte zwar 2006 schon live bei Volbeat ausgeholfen, aber als festes Mitglied ist natürlich alles etwas anders.

Professionelle Volbeat-Demos

Der einstige Withering Surface-, The Kandidate- und Thorium-Musiker erinnert sich gerne an seine ersten Tage bei den dänischen Rockern. „Vorher war ich fast nur in aggressiven Bands. Ich wusste also nicht, was auf mich zukommen würde. Kurz nach meinem Einstieg bei Volbeat trafen wir uns im Proberaum. Michael Poulsen oder Rob Caggiano brachten ein paar Akkorde, Strophen oder Riffs mit. Dann arbeitete die gesamte Band das gemeinsam im Proberaum aus.

Es fühlte sich an, wie in einer ganz normalen Band zu sein, ich war sofort mittendrin. Wir saßen manchmal ganze Tage im Proberaum. Natürlich ist das auch ermüdend, aber die Ergebnisse sind fantastisch. Ich war sehr glücklich, als ich feststellte, dass der gesamte Prozess völlig ruhig und normal ablief“, lacht Larsen. „Für mich ist das großartig. Ich habe viel mit Rob gearbeitet, denn wir haben für fast die Hälfte der Stücke die Demos eingespielt. Und wir bastelten gemeinsam an den Basslinien, er hat tonnenweise Ideen.“

REWIND, REPLAY, REBOUND bei Amazon

Zwischen den Demoaufnahmen und den fertigen Versionen der Songs von REWIND, REPLAY, REBOUND gebe es auch keine großen Unterschied. „Die Demoversionen von Rob und mir wurden massiv verfeinert und ausgearbeitet, dass sie es nahezu unverändert auf das Album geschafft haben. Bei der anderen Hälfte gab es diverse kleine Änderungen.“ Produzent Jacob Hansen brachte diverse, wenn auch kleinere Ideen mit ein, um das Ganze noch zu verbessern. „Aber das waren wirklich nur minimale Dinge.“


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