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Wacken-Gründer Thomas Jensen gedenkt Ozzy Osbourne

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Ohne Ozzy Osbourne und Black Sabbath kein Heavy Metal – ohne Heavy Metal kein Wacken Open Air. Wacken-Mitgründer Thomas Jensen verbeugt sich in einem ausführlichen und bewegenden Nachruf tief vor dem Lebenswerk von Ozzy Osbourne.

„Nur 17 Tage, nachdem ich mit meiner Familie in Birmingham Ozzy und Black Sabbath bei ihrem monumentalen Abschied erlebte, hat der ‘Madman’ uns tatsächlich für immer verlassen“, erinnert sich Thomas Jensen. Und geht weiter in die Vergangenheit:

Im Alter von 14 Jahren entdeckte und verfiel er Ozzy Osbourne und Black Sabbath – und ließ sich inspirieren: „Ich begann sofort damit, das Black Sabbath-Werk nachzuarbeiten, und spielte natürlich auch Songs wie ‘Paranoid’ mit meiner Band Skyline nach. Wir waren noch Kids, aber diese Musik bahnte sich ihren Weg direkt ins Gedächtnis und Herz.“

Ein Höhepunkt im Verhältnis zwischen Thomas Jensen und Ozzy Osbourne war natürlich ganz klar: der legendäre Auftritt von Ozzy Osbourne auf dem Wacken Open Air 2011:

„Ein wahrer Ritterschlag, mehr Rockgeschichte geht wirklich nicht. Als Ozzy auf der Bühne dann die Wasserkanone herausholte und damit voll ins Publikum schoss, war unsere Security wenig begeistert. Aber es ging alles gut und die Fans feierten ihren ‘Prince of Darkness’ genau so wie er seine Anhänger.“

Ozzy, live, Wacken 2011
Ozzy, live, Wacken 2011

Wacken-Mitbegründer Thomas Jensen war auch zu Gast bei der letzten Show von Ozzy Osbourne und Black Sabbath in Birmingham. Ein bewegender Tag – der nach dem Tod von Ozzy noch an Eindruck gewinnt:

„Natürlich wussten wir alle, dass wir Ozzy nie wieder live auf der Bühne sehen würden. Dass die Welt nur wenige Tage später aber für immer von ihm Abschied nehmen muss, damit hat vermutlich kaum jemand gerechnet.“

Den kompletten Nachruf von Thomas Jensen auf Ozzy Osbourne lest auf auf bild.de.

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P. Kupfer
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